RE: Ziel von Samento unklar -
Niki - 12.02.2013
Hallo Kerstin,
erstmal ist es ein gutes Zeichen, dass du schon auf geringe Mengen Samento reagierst. Ich habe Samento und Banderol erst parallel zu Minocyclin und Cefuroxim eingenommen und ich hab nach einem Tropfen bereits gedacht, dass es mich zerlegt. Gerade in der Kombination mit Antibiotika wirkt es bei manchen extrem gut. Und leider ist es so, dass es dein meisten Borreliose-Kranken nicht gut geht, wenn Borrelien abgetötet werden. Unter Antibiotika habe ich mich an die Empfehlung von Dr. Hopf-Seidel gehalten, und da reichen wohl maximal 3 mal 9 Tropfen pro Tag. Ich habe -wenn möglich - jeden Tag um einen Tropfen hochdosiert, manchmal war ich auch mehrere Tage auf der selben Dosis.
Samento und Banderol sollte auch nie gemeinsam, sondern leicht zeitversetzt eine halbe STunde vor dem Essen eingenommen werden.
Nach dem AB habe ich dann mit dem Cowden Protokoll angefangen, bei dem Samento und Banderol ja auf je 2 mal 30 Tropfen hochdosiert werden. Ich dachte auch, dass ich da nie hinkomme, aber iwann reagiert man dann nicht mehr so extrem auf die STeigerung.
INsgesamt ist das als absolut positives Zeichen zu werten, dass es dir nicht gut dabei geht (Z.B. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, vermehrte Borreliose-Symptome), achte auf eine gute Ausleitung. Die Präparate Burbur, Pinella und Sparga sind dafür sehr gut geeignet.
Ich habe übrigens am Anfang auch überlegt, Samento mal meinem Mann zu geben, ob er die gleichen Reaktionen hat. Aber dann hätten wir noch nachbestellen müssen und habens dann gelassen. Den Versuch an sich find ich aber interessant. Ich geh davon aus, dass er wenn er keine Borreliose hat, nicht ganz so viel davon merkt.
LG und gute Besserung
Niki
RE: Ziel von Samento unklar -
KerstinH - 12.02.2013
Hallo Ihr Lieben,
vielen

-lichen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Ich habe jetzt Sonntag und Montag kein Samento eingenommen und mir ging es seit Sonntag Nachmittag wieder gut und wir waren abends ordentlich in der Sauna schwitzen. Das hat mir sehr gut getan und am Montag war alles wieder super. Abends jedoch war ich sehr müde. Ich gab dem ganzen nach und bin schon früh ins Bett und hab auch gut geschlafen. Nur bin ich heute Morgen wieder mit Kopfschmerzen aufgewacht (und mein Fuß hat sich wieder gemeldet - wie immer), eine Ibu 600 hat keine wesentliche Besserung gebracht. Nun kam ich ins überlegen: doch keine Herx auf Samento (da ja 2 Tage kein Samento) sondern Schub?
Ich habe meine Spezi angerufen und auch prompt am Telefon gehabt

. Nun, Sie fand, dass ich Samento viel zu schnell gesteigert habe, insbesondere, da ich ja schon bei Mino eine Hammer-Herx bekommen habe. Und ich schon nach einem einzigen Tropfen Samento reagierte, wäre eine Steigerun auf 3x3 in 10 Tagen viel zu schnell. Und das Ergebnis hätten wir nun

. Auch wenn ich 2 Tage Pause gemacht habe, meint sie, Samento wirke noch nach.

Also jetzt wieder runter gehen und auf die Zähne beißen. Apfelsaft-Zitronensaft-Olivenöl trinken.
Ich nehme ja noch Algas und Burbur ein; Burbur soll ja gan gut gegen Herx helfen, habe nocheinmal viel auf amerikanischen Seiten nachgelesen. Da wir empfohlen, 5Tr. alle 15 Min zu nehmen, 7 Mal nacheinander. Das mache ich gerade, habe 4x schon intus. Schauen wir mal, wie es sich weiter entwickelt. Habe im Moment das Glück, dass mein Mann Urlaub hat. Tja, auch wenn ich mir die Urlaubstage anders vorstelle, kann ich mich so mehr zurücklegen und mein Mann übernimmt die Kids

.
Oh Mensch... werde heute Abend wieder saunieren, um die ganzen toten Borries loszuwerden.
Kerstin
RE: Ziel von Samento unklar -
KerstinH - 12.02.2013
Leute,
ich bin fassungslos und freue mich: meine Kopfschmerzen sind so gut wie weg. Wahnsinn. Ich habe jetzt 7x 5 Tr. Burbur genommen im Abstand von 15-20 Min.
Es scheint wirklich zu helfen. Versuch gelungen
RE: Ziel von Samento unklar -
Danivelka - 05.03.2021
Hallo zusammen,
danke für Eure Informationen, das hört sich doch schon gut an bei Euch.
Eure Therapien und Selbstversuche liegen ja teilweise schon Jahre zurück. Wenn das jemand von Euch liest, wäre ich sehr dankbar für genauere Informationen,
ob Samento oder normale Katzenkrallentinktur bei Euch langfristig zum Erfolg geführt hat? Und zwar ohne weitere Antibiosen. (Entgiftung, gesunde Ernährung, NEMs etc. würde ich sowieso als selbstverständlich ansehen)
Ich plane die Katzenkrallentinktur längerfristig einzunehmen, um die Schübe nicht mehr mit Antibiotika behandeln zu müssen. Helfen würden mir Erfahrungswerte der Langzeitanwendung, ob die Erstverschlimmerung der Symptome (bei mir Nervenstörungen, Gelenk-, Nerven-, teilw. Muskelschmerzen und Standardsymptome wie Kopfschmerzen uvm.) und die starken Reaktionen im Körper nach einer gewissen Zeit aufhören und zur langfristigen Besserung führen?
Vielen Dank vorab und viele Grüße!
RE: Ziel von Samento unklar -
Boembel - 09.03.2021
Hallo Danivelka,
sowohl KerstinH als auch Niki waren laut ihrer Profile das letzte Mal vor vielen Jahren eingelogged.
Ich bezweifle stark, dass sie antworten werden. Vielleicht möchtest Du versuchen, über private Nachricht zu erreichen? Ist nur so eine Idee...
LG, Boembel
RE: Ziel von Samento unklar -
Lyme Detective - 15.03.2021
Hallo Danivelka, ich konsumiere Samento und Banderol sehr oft und über lange Zeiträume seit 2012. Es lindert die Beschwerden, aber ein nachhaltiger Erfolg ist bei mir nicht vorhanden. Bereits einige Wochen nach dem Absetzen beginnen die Beschwerden wieder schlimmer zu werden. Es ist auch immer schwierig zu differenzieren, weil ich meist mehrere therapeutische Optionen anwende. Ich appliziere es also an mehr, um den Körper etwas zu "entlasten", aber Heilung ist in weiter Ferne.
Alles Gute
RE: Ziel von Samento unklar -
Manu329is - 23.11.2023
Da mein Immunsystem unter einem starken TH1 und TH2 Ungleichgewicht steht (Th2 um das zehnfache erhöht) und ich mich jetzt viel damit beschäftigt habe, habe ich eine mögliche Erklärung, warum die Mittel bei einigen so stark wirken.
Hintergrund und wichtig: Verdacht war nach Zeckenstich in 04.22 und zu später AB-Schulmedizin-Therpaie Verdacht auf Borreliose, da es mir aktuell sehr schlecht geht. Es sind aber „nur“ einiges Infektionen, der Immunfunktionstest zeigt ein sehr schwaches Immunsystem, massive Entzündungswerte, Mitochondrien erzeugen viel zu wenig ATP, Ergebnis CFS. Auslöser EBV/chronisch seit über 15 Jahren.
Zurück zum Thema: Samento und Banderol sind laut IMD Berlin Präsentationen sehr gut geeignet, die Anzahl der T Helferzellen 1 zu erhöhen. Bei einer TH2 Dominanz besteht oft eine Therapieblockade, das Immunsystem wird bei manchen Erregern gar nicht (mehr) aktiv. Kommt man Mit TH1 und Th2 wieder in Balance, dann kann das Immunsystem überhaupt erst wieder arbeiten, also es erfolgt überhaupt erst wieder eine Immunreaktion („Krank Werden“, „Fieber“ etc.). Sofern man also eine TH2 Dominanz hat, könnte das also ein gutes Zeichen sein, wenn der Zustand schlechter wird.
Wie es aber aussieht, wenn man eine Balance oder sogar eine TH1 Dominaz hat und Samento und oder Banderol einnimmt, das weiß ich nicht. Evtl ist dies wirklich sehr kontraproduktiv?