Konflikte der Leitlinienautoren - Druckversion
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RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Valtuille - 06.12.2017
Wenn man Wormser rauskickt, sollte man auch Horowitz rauskicken. Der hat mindestens ebensoviele Interessenskonflikte und ist auf permanenter Marketingtour, um seine Bücher und damit auch seine Privatpraxis zu bewerben.
Ob das wirklich gut ist, Wormser rauszukicken, weiß ich auch nicht. Irgendeine Kröte als prominenten Vertreter der Gegenseite wird man schlucken müssen, wenn das was bringen soll.
Wobei da die Ansichten auseinander gehen. Im Grunde genommen, gab es ja diese Versuche auch in den USA bereits, gebracht hat es wenig. Aucott als Vorsitzender finde ich aber eine sehr gute Wahl, da er die Mitte gut trifft.
RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Valtuille - 09.12.2017
Laut einem ziemlich prominenten US-Mikrobiologen, der bei Patienten kein Stein im Brett hat, soll Wormser angeblich nicht wegen der Proteste "rausgeworfen" worden sein, sondern die Einladung zu der Gruppe abgelehnt haben, da er keinen Sinn darin sehe.
RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Luddi - 10.12.2017
https://www.change.org/p/dr-richard-wolitski-remove-wormser-from-federal-tbd-working-group-due-to-financial-conflicts-of-interest?utm_medium=email&utm_source=petition_signer_receipt&utm_campaign=triggered&share_context=signature_receipt&recruiter=750025540
hier nochmal die Petition. Falls jemand noch unterschreiben will, denn die läuft wohl noch.
RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Markus - 10.12.2017
@Valtuille: Weißt du was über die Gründe von Wormser? Lehnt er die Zusammensetzung der Gruppe ab, oder sieht er allgemein keinen weiteren Forschungsbedarf?
RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Valtuille - 10.12.2017
Er forscht ja selber, daher dürfte er durchaus Forschungsbedarf sehen.
Laut dem Twitter-Account von "Ed" soll Wormser schon vor Wochen gesagt haben, dass er keinen Sinn darin sehe, mit Lyme-Aktivisten und "Quacks" zu diskutieren. Schade. Aber anscheinend sieht das die andere Seite ja genauso.
RE: Konflikte der Leitlinienautoren -
Markus - 10.12.2017
Wenigstens weiß man dann, woran man bei ihm ist. Wobei man das ja seit 2011 eh weiß, nachdem ein gewisser Artikel in The Lancet erschienen ist. Ich kann die Leute sogar ein Stück weit verstehen. In der Lyme Community geht ja wirklich eine Menge Schrott viral. Sowas würde ich mir als Wissenschaftler auch nicht antun wollen.
Wenn man bei diesen Leuten glaubwürdig den Eindruck hätte, dass sie sich für die Patienten einsetzen und für das Problem sensibilisiert sind, wäre es wahrscheinlich auch anders von Seiten der Patienten. Zumindest in D habe ich nicht den Eindruck, USA verfolge ich eigenlich nicht.
War das eigentlich auch der Wormser mit "enough is enough" hinsichtlich Studien bei Spätborreliose?