RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
Rosa45 - 26.10.2015
vielleicht noch so als kleine Ergänzung, der Vergleich ist jetzt 2 Monate her und ich habe weder die Rente, noch habe ich einen Bescheid, auch der Antrag auf "Vorschuss" (vor 1,5 Monaten gestellt) ist nicht bearbeitet und auch sonst keinerlei "Schriftverkehr".
So das ich die Vollstreckung beim SG beantragt habe.
Das liegt sicher nicht daran, an welchen Gutachter man kommt.
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
carlinsche - 26.10.2015
(26.10.2015, 14:27)johanna cochius schrieb: Ich war damals auch in einem Institut wegen der Verlängerung der Rente.
Es wurde problemlos bewilligt.
Es kommt sicher immer darauf an wenn man dort erwischt.
LG Jo
das denke ich auch, vielleicht hab ich ja mal bisserl Glück , könnt ich gut gebrauchen.
Danke Carlinsche
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
johanna cochius - 26.10.2015
Ich drücke Dir die Daumen
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
Morbus Bahlsen - 26.10.2015
wenn es noch andere Erkrankungen und somit Einschränkungen in deinem Leben gibt benenne diese!
Die Borre würde ich persönlich - nach langen DRV Krieg - mit keiner Silbe mehr erwähnen!!!
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
carlinsche - 31.10.2015
(26.10.2015, 19:15)Morbus Bahlsen schrieb: wenn es noch andere Erkrankungen und somit Einschränkungen in deinem Leben gibt benenne diese!
Die Borre würde ich persönlich - nach langen DRV Krieg - mit keiner Silbe mehr erwähnen!!!
Danke.. ich werde das auch nicht erwähnen müssen, denn im letzen Entlassungsbrief steht, dass die ärztlichen Kollegen und auch andere Teammitglieder zu der Erkenntnis kamen,dass die Schmerzen auf die Borrelieninfektion zurückzuführen sind.
Zwischenzeitlich hat meine Anwältin bei der Rentenversicherung nochmal Druck gemacht, fordert bis zum 20. November eine Entscheidung und droht mit Untätigkeitsklage.
Grüße vom Carlinsche
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
Hydrangea - 31.10.2015
Die Dinge die Du so schreibst, hören sich schon gut an. Drück Dir die Daumen, dass es gut ausgeht für Dich.
Nicht klein beigeben und sich zur Wehr setzen, auf sachlicher Basis, hat sich bei mir, im Bezug auf jegliche Ämter, gelohnt. Der Kraftaufwand allerdings war sehr schwierig zu bewältigen.
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
carlinsche - 01.05.2016
soooo, nach langem Hin und Her findet nun morgen der Gutachtentermin statt. Ich darf mit dem Taxi anreisen.
Drückt mal die Daumen, dass es nicht so lange dauert und insgesamt nicht zu anstrengend wird.
Grüß vom Carlinsche
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
carlinsche - 03.05.2016
huhu ihr Lieben und Daumendrücker !!!
der Termin lief zu meiner Überraschung völlig anders als ich es erwartet hatte. Die Begutachtung war rein psychiatrischer Natur. Die Ärztin war unfreundlich bis eklig.
So z. B. als ich eine Frage nicht beantworten konnte weil, ich sehr starke Schmerzen beim Sitzen habe und nicht nachdenken und antworten, drohte sie mit sofortiger Krankenhauseinweisung. Oder als ich um eine Pause bat, weil ich total erschöpft war, sagte die Ärztin die Psychiaterin ist , jetzt käme noch eine körperliche Untersuchung, da müsse ich nun durch, schließlich hätte ich mich am Anfang der Untersuchung geäußert, dass ich mich in der Lage fühlen würde untersucht zu werden. Das hatte ich weder gesagt, noch hatte sie mich danach gefragt. Außerdem warf sie mir an den Kopf, dass doch meine Beschwerden rein psychischer Ursache wären und fiel mir immer wieder ins Wort als ich davon berichtet habe, dass die körperlichen Untersuchungen noch gar nicht abgeschlossen wären.
Diese Dame stellte auch noch die Entscheidung der Rheumatologin , Prednisolon zu nehmen ( wegen systemischer Sklerose) in Frage. Kapier ich nicht, wie eine Kollegin über eine andere derart herziehen kann und das vor dem Patienten. Statt dessen drängte sie immer wieder darauf , dass ich AD nehmen soll. Was ich aber aus Gründen der Unveträglichkeit bzw Wirkungslosigkeit ablehne.............
...........diese Liste könnte ich ellenlang weiterführen.
Ich bin froh dass ich bei diesen Gemeinheiten nicht losflennen musste, sondern ruhig und sachlich geblieben bin.
War körperlich total am Ende, hab heute 12 Stunden durchgeschlafen ohne mit der Wimper zu zucken.
Ein Ergebniss gab es noch nicht.
Ich hoffe sehr, ich muss mich niemals wieder von dieser Dame psychologisch begutachten lassen...
Fertige gerade auf den Tipp einer Freundin hin, ein Gedächtnisprotokoll an, falls man gegen einen ablehnenden Bescheid widersprechen muss.
Kopfschwirrrr..............
Hat Jemand nen Tipp für mich an was man noch denken muss?
Danke fürs lesen... Carlinsche
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
Hydrangea - 03.05.2016
Ohweh, was hast Du da nur für eine üble Ärztin erwischt. Noch ignoranter und mit vorgefasster Meinung bestückt, hätte die sich nicht verhalten können. Das ist nicht zu topen...
Die wollte Dir unbedingt den Psychostempel verpassen. Gedächtnisprotokoll ist gut. Wiederspruch, evtl. kannst versuchen wegen vorgefasster Meinung, nicht sachlich objektiv, körperliche Komponete in keinster Weise ausreichend untersucht/berücksichtigt, mangelnde Kompetenz (Anzweiflung des Facharzturteils-Rheumatologin, da hat sie ihre Kompetenz überschritten, ist nicht ihr Fachgebiet!). Würde, wenn es schlecht läuft, auf einer weiteren Begutachtung, somatischer Natur, bestehen.
Das wären so meine Ansatzpunkte, ob das reicht, weiß ich nicht...
RE: Begutachtung im Rentenverfahren steht an -
borrärger - 03.05.2016
Ich habe vor Beantragung der Rente eine Psychotherapie angefangen und auch einen Psychiater(für den Notfall) aufgesucht, weil ich Selbstmordgedanken hatte. Ad und sonstwas hab ich abgelehnt wegen Magenbeschwerden, Manche lassen sich auch was verschreiben und nehmen es dann nicht. Oder ich hab was ausprobiert und es hat nicht geholfen, allerdings ein Schmerzmittel, hab ich dann natürlich nicht mehr genommen.
Ich hatte Glück mit meinem Gutachter, ich habe starke Konzentrationsprobleme und mußte mich doll anstrengen, Blasenschwäche, war auch nicht zu verbergen. ich habe fleißig mitgearbeitet, so gut ich konnte eben. Gut war, daß ich vor der Behandlung schon beim Psychologen gewesen bin. Ich hab von der Borreliose auch nicht viel gesagt, aber von meinen Beschwerden schon. Es gab viele Berichte von Orthopäde und Neurologe.
Ich hab mir jetzt das Gutachten, auf das ich den positiven Rentenbescheid bekommen habe, durchgelesen. Ich habe eine somatofame Schmerzstörung und noch alles mögliche hässliche psychische. Die körperlichen Leiden sind aber mit erwähnt. Zählen tut nur die Empfehlung, daß ich nicht arbeiten kann, es ist da auch wieder allgemein gehalten, aber schon mehr auf psyche. Ganz klar abgegrenzt ist es bei mir nicht.
Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht ausgegangen. ich würde mir auf jeden Fall Psychologischen Beistand suchen, falls Du das nicht schon hast. Manch machen sogar Hausbesuche. Mir wurde vorher gesagt, auf Körper alleine schafft man es kaum in Rente, selbst wenn man total kaputt ist.
Es ist ärgerlich, daß man solche Kompromisse machen muß, liegt auch nicht Jedem. Den Befund kannst Du bei der Rentenkasse anfordern, egal wie sie entschieden hat. Bei mir hat es fünf Wochen gedauert, dann hatte ich den Bescheid. Mit dem Befund kann man besser widersprechen.
Ich habe sogar gegen die Einschätzung der Reha gleich einen sieben Seiten langen Widerspruch geschrieben. Ganz ohne Anwalt, natürlich hat mir jemnd geholfen, denn ich bin zu krank für sowas. Ich glaube, das hat mir genutzt.
Es tut mir leid

, daß Du so eine schreckliche Frau erwischt hast. So ein wichtiger Termin und dann soooo dooof.