RE: Port Katheter -
Klaus - 08.01.2016
Bei manchen Menschen wirken die Cephalosporine aber am besten, das war bei mir auch so !
Oral leider nur wenig, i.v. ist immer besser, wenn das Mittel so verfügbar.
Dann führt kein Weg daran vorbei.
RE: Port Katheter - Ehemaliges Mitglied - 08.01.2016
Aus #8
Zitat:Ich bin Krankenschwester auf der Onkologie und betreue seit 6 Jahren Patienten mit einem Port.
Ganz ehrlich schau dir das erstmal in Ruhe an was ein Port ist und ob du das wirklich benötigst.
Bei Einem Port besteht immer die Gefahr von einer Infektion und da das Schlauchende im re Herzvorhof liegt würde ich mir das sehr gut überlegen. So ne Infektion ist nicht ohne!!!
Das ist so nicht haltbar, weder dafür noch dagegen. Mein Port ist z.B. linksseitig implantiert, geht in die V. Subclavia.
Diesen Hinweis möchte ich aber meinem Beitrag #5 noch hinzufügen.
Zitat:Dass Diabetiker grundsätzlich ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen und Infektionskrankheiten auch einen schwereren Verlauf nehmen, ist unbestritten.
Das wäre ein klares Statement für NEIN/Port, aus meiner Sicht.
Welchen Hintergrund hat Philipp eigentlich ?!
http://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=178
RE: Port Katheter - Ehemaliges Mitglied - 08.01.2016
@ Berta
Aus #10
Zitat:zumal die Vorteile von Cephalosporinen ja nicht eindeutig belegt sind.
Was außer der Wanderröte ist den eindeutig belegt ?
Ich würde behaupten wollen, vielen Betroffenen würde es viel besser gehen, mit Cephalosporinen. (Laienaussage)
Doch es ist ebend ein Unterschied ob 4 Wochen Behandlung 30 oder 1000 Euro kosten.
Vor 25 Jahren
http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=580
http://www.dieterhassler.de/index.php?id=165
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin1_41_1997
RE: Port Katheter -
Philipp - 08.01.2016
Moin,
danke für alle Meinungen und Ratschläge.
Ich machs wohl erstmal ohne Port und fange Montag an.
Gestern schon Infusion für 6 Wochen abgeholt. Die Apothekerin guckte mich an, als wäre ich ein Alien.
Meine Hausärztin übernimmt die ersten 30 Tage die Therapie.
Nach meiner Erfahrung sind IV Antibiotika deutlich effizienter. Vor allem Cefotaxim.
Hoffe , dass die Venen lange mitmachen.
LG
RE: Port Katheter -
Katie Alba - 09.01.2016
Lieber Philipp,
ich kann mich nur anschließen, mein Durchbruch kam auch erst mit Infusionen (nachdem ich schon ein halbes Jahr Tabletten genommen hatte).
Ich habe infolge der Antibiose auch mit Darmproblemen zu kämpfen - möglicherweise wäre mir dies erspart geblieben, hätte ich gleich Infusionen bekommen.
Meine Spezi hält Infusionen für effektiver als Tabletten und verschreibt diese, wann immer möglich. (Durch die Kombinationsantibiosen muss man ja dann leider aber trotzdem noch Tabletten schlucken.)
Ich habe mich auch so entschieden wie du: Solange mit Butterfly arbeiten, wie die Venen mitmachen. Und ich habe nur eine (!) eher schlechte Vene, die in Frage kommt und die ist sehr vernarbt inzwischen. Dennoch hat sie bis jetzt 9 Monate durchgehalten. Es hängt sehr von den "Stechkünsten" des betreffenden Arztes ab. Meine Hausärztin und meine Vene sind inzwischen auf du, man kennt sich inzwischen und meine Ärztin könnte glaube ich jetzt auch mit verbundenen Augen stechen
Wenn das Stechen mit Butterfly überhaupt nicht gegangen wäre, hätte ich den Port (bzw. empfiehlt meine Spezi auch eine Picc Line) im Hinterkopf behalten.
Viel Glück!