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Was tun wenn man nur die "normalen" Möglichkeiten hat? - Druckversion

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RE: Was tun wenn man nur die "normalen" Möglichkeiten hat? - borrärger - 01.04.2016

Ich würde auch bis Dienstag warten, und zur Dosierung würde ich 400 mg empfehlen. 200 morgens und 200 abends. Und OMniBiotic10AAd oder Omniflora N am Besten mehrmals täglich. Ist meist teuer. Solltest Du Durchfall bekommen hilft Perenterol. Einen extra Magenschutz empfehle ich nur, wenn Jemand einen empfindlichen Magen hat,(da ich mir selbst, schlimm den Magen verdorben habe) sonst reicht bestimmt der Haferschleim.

Calcium solltest Du nicht zu Doxy einnehmen, nur im Abstand von drei Stunden. Daher auch kein Milch oder Käse. Und Ab nicht auf nüchternen Magen und nicht vor dem hinlegen.

Ich denke es ist eine gute Entscheidung den Versuch zu wagen.


RE: Was tun wenn man nur die "normalen" Möglichkeiten hat? - Filenada - 02.04.2016

Ich hab den Thread hier eben "im Stück" gelesen und jetzt auch keine Zeit, um Zitat für Zitat einzeln rauszupicken. Deshalb meine Buchstaben auch "im Stück":

Die Tests auf Borreliose und Co-Infektionen (Bartonellen, Babesien, sämtliche Chlamydien, Brucellen, Mykoplasmen, Yersinien usw.) werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt! Und zwar dann, wenn ein Kassenarzt dies in Auftrag gibt.
"Problem" an der Sache ist, daß die Kassenärzte so gut wie alle an ihr Laborbudget denken (Stichwort Wirtschaftlichkeitsbonus oder wie das heißt).
Aber man kann hier nicht einfach schreiben, daß die Kassen das nicht bezahlen! Denn das stimmt nicht.

Auch wenn ich hier im Thread jetzt die Einzige mit 'ner anderen Meinung bin: Ich selbst würde vermutlich erst diese Diagnostik nutzen, um wenigstens Anhaltspunkte zu bekommen, gegen wen ich überhaupt kämpfe. Außerdem noch die Sachen (auch auf Kasse) abklären, die Dir hier in den letzten Wochen geschrieben wurden. Bisher hast Du darauf noch nicht reagiert, ob dies gemacht wurde. (Hab mir grad mal Deine älteren Threads durchgelesen, um mir eine Art Überblick zu verschaffen.)
Doxy ist zwar ein Breitbandantibiotikum, aber eben nicht gegen alle Bakterien und anderen Viecher. Das Problem ist ja auch, daß man die in Frage kommenden Erreger eben nicht an den vorliegenden Symptomen festmachen kann, da sich viele Symptome überschneiden. Aber einfach so "ins Blaue hineintherapieren" würde ich vermutlich nicht machen. Ohne ärztliche Aufsicht sowieso nicht! ABs sind keine Smarties.
Aber das ist meine persönliche Meinung. Entscheiden, was Du machst, mußt Du.


Dann wurden hier einige Medikamente bei Magen- und Darmschutz durcheinandergebracht. Alle, die mit "-prazol" enden, sind Magenschoner. Und sowas wird auch von den Kassen bezahlt.
Versau Dir nicht den Magen, indem Du aus finanziellen Gründen auf einen Magenschoner verzichtest!
Ich hab einen sehr widerstandsfähigen Magen, der früher schon etliche Wochen AB vertragen hat, als ich noch keine Ahnung von Magenschonern usw. hatte. Dann hab ich nach dem endgültigen Borreliose-Ausbruch zwei Jahre nonstop hochdosiert ABs genommen (meist als Kombi-Therapien), anfangs mit, später ohne Magenschutz. Danach ein Jahr gepulste Therapie ohne Magenschoner. - JETZT hab ich dagegen ein Problem mit 400 mg Doxy auch MIT Magenschutz...


RE: Was tun wenn man nur die "normalen" Möglichkeiten hat? - Hydrangea - 02.04.2016

Das Problem mit den Pantoprazolartigen "Magenschonern" ist: sie bilden keinen Schutzfilm auf den Magenwänden. Lediglich die Magensäureproduktion wird gehemmt. Das kann, wenn da zuviel von entsteht, schon schützen, aber nicht als Langzeitanwendung.
Mein Schmerzdoc, hat da sehr viel mit, durchgängig, gearbeitet und rät nun davon ab. Er sagt, nur noch kurzfristig, begrenzte Zeit einsetzen. Man kommt da vom Langzeitgebrauch immer mehr von ab. Langfristig, fand man wohl raus, dass es sogar, zu noch mehr Magensäureproduktion führt.
Die These, es als Schutz, durchgängig zu geben, ist nicht mehr aktuell.

Hatte er wegen Schmerzmittel/Magen, auch bei mir, unter anderem, so gemacht. Da wäre Rücksprache mit dem Hausarzt sinnvoll. Viele sind da aber, noch nicht, auf dem Neueren Stand- Pantoprazol-Mittel kritisch einzusetzen.

Meine Magenwände, waren, nach jahrelanger Dauerverordnung, geschädigt (Vorstufe Magengeschwür).

Besser sind eher Film bildende Mittel. Diese kleiden den Magen wie eine Schutzschicht aus (Maloxan, Riopan), gibt sicher noch andere.

Daher schrieb ich das mit der Haferschleimsuppe. Schleimstoffe bilden einen Schutzfilm im Magen und z.T. auch im Darm.
Sie können aber die Resorption von Medikamenten, Nährstoffen, verringern.

Meine oralen AB`s, wirken nun aber trotzdem ausreichend.

Leinsamen und Spitzwegerich, enthalten ebenfalls Schleimstoffe. Der Magen aber gibt mit der Grundlage des Haferschleims (nehme da sogar nur die Kernigen Haferflocken), am ehesten Frieden.
Hatte davor, viel zuviel Säure: durch Pantoprazol, und dann noch Gastrozepin...

Wenn bereits eine Schädigung des Magens da ist, könnte, in Absprache mit Arzt, Ulcogant helfen (auch Filmbildung).

Das alles ist aber, noch nicht, hoffentlich, der Fall, bei Majuli.

Viel trinken und 1-2 Stunden nach der Einahme, nicht liegen, helfen ebenfalls, Ärger vorzubeugen.


RE: Was tun wenn man nur die "normalen" Möglichkeiten hat? - borrärger - 03.04.2016

Der Beitrag betrifft mich eher als Majuli, Danke nochmal. Heart Ich denke wenn man kurz, während der Einnahme von Ab einen Magenschoner nimmt, kann man ihn hinterher vielleicht einfach wieder absetzten, so sollte es sein. Das ganzeist bei mir erst geplatzt nachdem ich Ab ohne Magenschoner genommen habe. Vorher bei Ab mit Magenschoner , konnte ich nach Absetzen der Ab auch den Magenschoner absetzen.