RE: Babesien Vermehrung und Therapie -
berta - 31.03.2018
Danke euch für die Einschätzungen!
Ich wollte gar keine Kontroverse lostreten, hatte nur selbst überhaupt keine Lust irgendetwas einzunehmen, in der Hoffnung, dass es sich vielleicht auch so wieder erledigt...
RE: Babesien Vermehrung und Therapie -
berndjonathan - 31.03.2018
@Valtuille ...ich bin dankbar für die Zusatzinformationen.
Leber und/oder Nieren werden uns bei Langzeitantibiose wohl fast immer beschäftigen, meine Hausärztin, die meine Borrelien/Babesienbehandlung völlig ablehnt, wundert sich immer mehr, wieviele AB etc. ich seit Jahren einnehme, ohne ernsthafte Schäden zu bekommen...was mir natürlich Angst macht, denn bekanntlich geht der Krug solange zum Brunnen, bis er bricht.
RE: Babesien Vermehrung und Therapie -
Markus - 31.03.2018
Die meisten AB sind recht gut verträglich, zudem kann man die Leber mittels Blutwerten sehr gut überwachen, die Niere etwas eingeschränkter (von Zeit zu Zeit Cystatin C zum Kreatinin dazu machen wäre mein Ansatz).
Der Spezi hier macht das ja seit Jahren tausendfach und sieht das auch entspannt. Eher hat deine Hausärztin da nicht so die Ahnung, würde ich mal mutmaßen. Die Frage ist in meinen Augen eher, ob die Diagnose stimmt, wenn man jahrelang therapiert und nicht deutlich voran kommt.
RE: Babesien Vermehrung und Therapie -
berndjonathan - 31.03.2018
@markus
ja, die Diagnose....meine Borrelienantibiosen hatten durchaus Erfolg, leider nie für lange, schon unter AB ging es irgendwann immer wieder abwärts. Daher nun Babesienbehandlung seit 5 Monaten auch noch ohne jeden Erfolg. Da bin ich ja nicht der einzige, wenn ich aber sehe, in welchen Dimensionen z.B. Horrowitz behandelt (4-5 fach Kombis, extreme dosen, Dapson dazu etc.), dann bin ich wirklich erst ganz am Anfang und es ist längst noch nicht alles ausgeschöpft. Un selbst er hat ja Therapieversager...Mein Spezi wird da seltsamerweise auch immer vorsichtiger was Dosierung und Kombis angeht.
Wenn sich nicht bald was ändert, werde ich bitten, Dapson dazuzunehmen. Die Hoffnung stirbt zuletzt! Werde dann über Dapson berichten, das wird hier ja noch eher selten eingesetzt (Nebenwirkungen!).