RE: MBL Mangel -
margret - 19.03.2020
Hallo, seid ihr durchweg wegen der Borreliose beim Immunologen?
vom Spezi dort hingeschickt oder habt ihr selber durch Recherchen den Weg dort hin gefunden?
Bezahlt die KK diese Untersuchungen oder sind es vorwiegend Igelleistungen?
Welches Labor würdet ihr mir empfehlen, vor allem welche speziellen Werte?
Mein zunehmend verschlechternder Zustand zwingt mich, hier nach Hilfe zu suchen. Mein Kopf lässt leider nicht zu dass ich all diese Infos auf die Reihe bekomme, es ist zum Verzweifeln.
Mein HA versorgt mich mit allen möglichen Schmerzmitteln, habe aber jetzt das Gefühl dass er nicht weiter weiss. Seit mehrfachem Aufenthalt in einer Schmerzklinik wurde Depression aufgelistet, das hat mein HA für sich angenommen, aber ich habe keine wirkliche Depri. Wer weint nicht mal, wenn es ihm schlecht geht und mittlerweile wenig Hoffnung auf Besserung sieht?
Bin nicht mal in der Lage, meine Krankengeschichte/odissee hier reinzuschreiben, obwohl ich vor mehr als 1 Jahrzent sehr schwer erkrankt bin und d. meinen HA (habe nicht wirklich einen Spezi, obwohl einige aufgesucht) sehr gut mit AB versorgt wurde. Nun ist zunehmende Verschlechterung da und ich versuche, genau wie damals, mir irgendwie Hilfe zu suchen, AB will mein HA nicht mehr geben.
Sorry, ich muss ständig meine Fehler korigieren.
Sollte ich in der falschen Rubrik sein, nehmt es mir nicht übel!
Vielleicht kann jemand meine ersten Fragen beantworten, ich sag schon mal Danke im voraus!!!
Liebe Grüße
RE: MBL Mangel -
Markus - 19.03.2020
Es passt hier nicht so gut rein, weil es hier um MBL geht. Das ist keine Kassenleistung so viel ich weiiß. Viele andere immunologische Untersuchungen aber schon. Dazu müsste dein Hausarzt aber dir Blut abnehmen und das mit Laborschein zu einem Immunologen schicken. Die Untersuchungen gehen dann zu Lasten deines Hausarztes. Viele Ärzte wollen es deshalb nicht machen, weil sie letztlich geizig sind. Natürlich kann man alle Untersuchungen auch als Selbstzahler machen lassen, was aber teuer ist. Man ist da schnell bei 500 - 1000 €. Und wozu sind wir krankenversichert?
RE: MBL Mangel -
margret - 19.03.2020
Hallo Markus,
vielen Dank für deine Antworten.
Du hast recht, mein ganzer Text passt nicht wirklich hierhin, außerdem war der Tread schon ein paar Jährchen alt.
Beim der Suche nach speziellen Blutwerten bin ich auf dieses MBL gestoßen, habe mich dann aber sehr schnell verzettelt, ein typisches Symptom bei mir und es macht mich oft verrückt, wenn ich Fragen habe und mein Kopf immer wieder abdriftet.
Selbst beim HA muß ich im Vorfeld alle Fragen aufschreiben, weil ich sonst die Hälfte vergesse. Ich schiebe vieles auf meine Schmerzmittel, sowas kannte ich vor Jahren nicht, da habe ich für alle 6 Familienmitglieder gedacht.
Ganz lieben Dank für deine Info
RE: MBL Mangel -
FreeNine - 28.02.2026
Ich hole das Thema wieder mal hervor.
Der MBL wird ja als Immundefekt beschrieben und in dem anhängenden gerade gefundenen PDF geht es auch um einen genetischen Zusammenhang.
Interessant auch der Prof. Der Charité fasst zusammen, dass eine MBL -Messung nur in infektfreien Zeiten sinnvoll ist. Was bei dem ein oder anderen auch den erhöhten MBL erklären könnte.
Link zur Pdf:
https://www.dsai.de/fileadmin/user_files/fachartikel/MBL_Mangel_Prof._Wahn_web.pdf
Er schreibt weiterhin:
Zitat:Eine international einheitliche Definition des MBL-Mangels (MBL = Mannose-/Mannan-bindendes
Lektin) existiert also nicht. Das macht die Interpretation der publizierten Daten ausgesprochen
schwierig.
Es ist leider alles so kompliziert und verwirrend und man steht allein damit da.
Mein MBL wurde damals auf Kasse von der Uni getestet, aber eine richtige Aussage habe ich nie erhalten nur das negative Ergebnis auf Papier . Bis in die Charité habe ich es nie geschafft.
Interessant ist in dem Zusammenhang auch der Beitrag zu
Immundefektkrankheiten und Infektionen. (Da es keine chronische Borreliose für bestimmte Profs gibt, ist Borreliose da wohl nicht inbegriffen

)
RE: MBL Mangel -
margret - 02.03.2026
Danke Markus für deine Erklärungen zum hervorgeholten Beitrag von März 2020. seit dieser Zeit bin ich nicht mehr oft hier im Forum, da 2020 zu meinem Schicksalsjahr wurde. Mir ging es damals immer schlechter, konnte mich selbst nicht mehr einordnen, mein Kopf war nur noch seltsam, konnte mich auch keiner Person mehr anvertrauen.
Anfang Mai ereilte mich dann ein vermuteter Hörsturz, doch ursächlich war ein bis dato unentdeckter Hirntumor im Kleinhirn mit zahlreichen Folgeerkrankungen. Worte können nicht beschreiben was ich seit diesen 6 Jahren durchgemacht habe und immer noch muss ich dieses Leben ohne Irgendeine Qualität ertragen.
Vielleicht schaffe ich es noch, alles mal der Reihe nach zu schreiben.
Für heute muss es leider gut sein. meine Erschöpfung setzt Grenzen.
Alles Gute euch allen, Margret ?
RE: MBL Mangel -
Sabine - 02.03.2026
Hallo Margret,
das hat sich von der Überschrift jetzt fort entwickelt - aber danke, dass du von dir geschrieben hast. Auch als kleine Warnung für uns alle, nicht alles Schlimme auf die Borreliose zu schieben.
Ich wünsche dir alles Gute, es ist sicher hart und schwer, vor allem wenn man nicht mehr der Mensch ist, der man mal war...aber man muss sich dann versuchen an den kleinsten Dingen zu freuen.
Liebe Grüße
Sabine