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Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Druckversion

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RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Ikarus - 12.02.2015 18:12

Auf meiner Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung stehen beide Diagnosen
A28.1 + A69.2

Liebe Grüße und gute Besserung

Ikarus


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Pandabär - 12.02.2015 19:10

Von meinem Spezi habe ich gestern auch beide Diagnosen bekommen: Borreliose und Bartonellose. Den Arztbrief werde ich in ca.3 Wochen erhalten. Mal sehen, ob ich im Arztbrief die Diagnoseverschlüsselung finde.

Interessant finde ich auch, ob er sich dann für die Katzenkratzkrankheit A28.x oder die Bartonellose A44.8 oder A44.9 entscheiden wird.

Werde wohl meiner Hausärztin beim nächsten Besuch vorschlagen, die Bartonellose zur Liste der Diagnosen hinzuzufügen.

Bezüglich der Kostenübernahme durch die Krankenkasse werde ich wohl auf allen Medikamentenkosten sitzen bleiben, weil wir uns für eine Phytotherapie entschieden haben, die über viele Monate laufen wird.

LG

Pandabär


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Ikarus - 12.02.2015 19:39

Bisher wurde bei mir neben der Borreliose als Diagnose A28.1 - also Katzenkratzkrankheit - angegeben. Allerdings hatte man bis dahin auch nur auf Bartonella henselae getestet. Am Montag hab ich nun neue Laborergebnisse bekommen, aus denen hervorgeht, dass auch eine Infektion mit Bartonella quintana stattgefunden hat. Die haben aber mit der Katzenkratzkrankheit nix zu tun, oder irre ich mich da?

Von der Phytotherapie träum ich ja auch noch. Aber da der Bericht von meinem Spezi beim Hausarzt
und anderen Fachärzten nicht anerkannt wurde, gab es bezüglich der chronischen Borreliose gar keine
Therapie. Und für die Bartonellen erhielt ich 3 Wochen Doxycyclin, was die Beschwerden aber noch verschlimmert und zu langanhaltenden Nebenwirkungen geführt hat. Und nun ist mein Spezi leider
der Meinung, dass eine reine Phytotherapie inzwischen aufgrund der Verschlimmerung nicht mehr
möglich wäre.

Auf Wunsch meines Neurologen soll ich jetzt wieder 3 Wochen Doxycyclin nehmen!? Mit dieser
Idee kann ich mich nach der letzten Erfahrung so gar nicht anfreunden und hab die Tabletten seit vorgestern unangetastet hier liegen.

Welche Präparate kommen bei Deiner Phytotherapie denn zum Einsatz?

LG

Ikarus


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Sunflower - 12.02.2015 19:42

(12.02.2015 19:10)Pandabär schrieb:  Bezüglich der Kostenübernahme durch die Krankenkasse werde ich wohl auf allen Medikamentenkosten sitzen bleiben, weil wir uns für eine Phytotherapie entschieden haben, die über viele Monate laufen wird.

Kannst du uns ueber die Auswahl der Phytotherapeutika durch deinen Spezi berichten?

Bei mir liegt auch der Verdacht auf Bart trotz negativer Sero., daher werde ich einen neuen Versuch mit Houttuynia cordata (Plum Flower 5:1 Extrakt von MayWay bei Kraueter Schulte, nicht im Katalog, aber bestellbar) machen, weil ich nach 9 Monaten unter dem Zhang Protokoll (Houttuynia cord.+ Allium sativum) beschwerdefrei war. Mein Spezi hat mir Rifampicine (+ eine Tetrazykline) verschrieben, viel merke ich aber nicht davon.Huh


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Pandabär - 12.02.2015 20:10

Bisher habe ich seit September Samento, Banderol, jap Knöterich und Houttuyniatee genommen.

Sowohl bei Samento als auch beim Houttuyniatee hatte ich zu Beginn sehr starke Kopfschmerzen, Augenschmerzen und Schlafstörungen. Die Symptome wurden dann zunehmend geringer.

Gestern hat mir der neue Spezi nun ein Behandlungsschema gegeben, welches sich stark am Zhangprotokoll orientiert:

Allicin 450 mg
Cordyceps 300 mg
Curcumin 500 mg
POA 300 mg uncaria tormentosa (Katzenkralle)
Otoba 300mg Farnesyl-Homogentisin-Säure Extrakt
Serrapeptidase 500 mg

Ich möchte wegen Chemikalienempfindlichkeit und Schwermetallbelastung möglichst auf Antibiotika verzichten. Da die Antibiose im Sommer den Borrelien LTT zumindest wieder in den negativen Bereich gebracht hat, meinte der Spezi die Antibiose habe wohl etwas gebracht, auch wenn sie seiner Meinung nach nicht lang genug gewesen wäre. Er meinte, wir könnten den sanfteren Weg probieren.

@Ikarus: Wo sind bei Dir die Bartonellen quintana nachgewiesen worden: in Berlin?

Bartonella quintana ist bekannt für das 5-Tage-Fieber im ersten Weltkrieg. B. quintana gehört zu den ca. bisher 13 bekannten Bartonellenarten, die beim Menschen Krankheiten verursachen können.

LG

Pandabär


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Sunflower - 12.02.2015 20:17

Vielen Dank Pandabaer!Cool

(12.02.2015 20:10)Pandabär schrieb:  Bisher habe ich seit September Samento, Banderol, jap Knöterich und Houttuyniatee genommen.

Sowohl bei Samento als auch beim Houttuyniatee hatte ich zu Beginn sehr starke Kopfschmerzen, Augenschmerzen und Schlafstörungen. Die Symptome wurden dann zunehmend geringer.

Ich hatte unter HH2 (Houttuynia cordata mit doppelter Wirkstoffmenge gegenueber den HH Kapsel von Dr Zhang/Hepapro) und Allitridi (diallyl trisulfide, Allium sativum) Wahnsinnsherxs (sehr starke Kopfschmerzen und Fussohlenschmerzen), die ersten 6 Monate waren hammerhart!

Interessant finde ich die Tatsache, dass Houttuynia sowohl von Dr.Zhang als von Dr.Cowden und Stephen Buhner empfohlen wird.Schade, dass es immer noch keine in vitro Untersuchungen bei Borrelia b. und Bartonellen.Dr.James Schaller soll eine in vitro Wirkung von Houtt. gegen Bart beobachtet haben.

Zitat:Gestern hat mir der neue Spezi nun ein Behandlungsschema gegeben, welches sich stark am Zhangprotokoll orientiert:

Allicin 450 mg
Cordyceps 300 mg
Curcumin 500 mg
POA 300 mg uncaria tormentosa (Katzenkralle)
Otoba 300mg Farnesyl-Homogentisin-Säure Extrakt
Serrapeptidase 500 mg

Ist es reines Allicin? Oder ein Allium sativum Pulver?

Otoba ist glaube ich der Pflanzenextrakt vom Banderol, oder?

Nachtrag: ja!

http://www.nutramedix.ec/pdfs/banderol_germanflyer.pdf

Kannst du mir schreiben, wo du die Produkte kaufst?


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Ikarus - 12.02.2015 20:27

@ Pandabär: Der Nachweis erfolgte über Bioscientia in Ingelheim

Vielen Dank für die Aufstellung des Behandlungsschemas.

Der Plan meines Spezis war ursprünglich:
Symbiolact
Mutaflor
Curcumin
Cordyceps
Coptis
POA
ggf. Otoba

Inzwischen empfiehlt er jedoch eine Behandlung mit Azithromycin + Tinidazol

Aber leider kann er wegen zu weit weg und Privatarzt meine Behandlung nicht übernehmen und mein Hausarzt ist der Meinung, dass die Befunde nur sagen, dass ich irgendwann mal eine Infektion hatte und
die Ursache für meine jetzigen Beschwerden schlichtweg eine psychische Erkrankung ist.

LG

Ikarus


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Pandabär - 12.02.2015 21:01

@ Sunflower: Wegen Bezugsquelle schicke ich gleich eine PN.

LG

Pandabär


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Sunflower - 13.02.2015 18:01

@Pandabaer: vielen Dank, aber in meinem Postfach gibt es keine PN!

@Ikarus: wer ist dein Spezi? Wirst du die AB auf Privatrezepte einnehmen oder die Pflanzen?

Ich werde mit Curcumin bald beginnen. Hat mir mein HA in Dez. empfohlen, da es mir aber ab Mitte Dez deutlich besser ging (was die Schmerzen anbelangt), habe ich das Praeparat (Dr.Loges) noch nicht bestellt.Leider wollte er mir kein LDN verschreiben, aber ich werde zuerst mit Curcumin probieren. Ich glaube, dass Polygonum cuspidatum auch eine gute entzuendungshemmende Pflanze ist, die Dr.Horowitz empfiehlt (gibt es preiswert als 5:1 Extrakt bei Kraueter Schulte). Mich wuerde auch interessieren, wo du diese pflanzlichen Praeparate, die dir dein Spezi verschrieben hat, kaufst.


RE: Bartonellose - Eigenständige Diagnose? Eigene Leitlinie? - Pandabär - 13.02.2015 19:08

@Sunflower: Habe ich gestern vergessen, nun aber nachgeholt.

LG

Pandabär