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Fibromyalgie, was hilft? - Druckversion

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Fibromyalgie, was hilft? - AuchDa - 15.12.2015

Hallo @,

les grad ein Buch über Fibromyalgie, da man ja nach jedem Strohhalm sucht.
Ich schmeiß mal ein paar Anwendungen/Therapien in den Raum und möchte wissen ob es jemanden hier geholfen hat:

-Shiatsu

-Aquajogging

-Guaifenesin

-Quadranten-Schmerz-Intervesion ( Schweiz)

-Reha/Kur

Wenigstens wird im Buch darauf hingewiesen, das eine Borreliose im Verdacht steht ein Fibro auszulösen, aber es wäre nicht bewiesen.
Schon mal was.

Gruß AuchDaIcon_xmas1_smile


RE: Fibromyalgie, was hilft? - bluesky4ever - 14.01.2016

Hi,

aus dem Grund probiere ich es mal wieder mit Guai (soll auch früher mal gegen Syphilis eingesetzt worden sein)... Ist aber kein Vergnügen.


RE: Fibromyalgie, was hilft? - bienchen64 - 14.01.2016

Hallo,

Ich hab Guai 1 Jahr lang eingenommen. Ja,wahrlich kein Vergnuegen. Ich hatte keinerlei Verbesserung dadurch. Mein Zustand u meine Beschwerden wurden immer schlechter. Wusste zu dem Zeitpunkt jedoch noch nichts v Borreliose u Co....hatte damals nur die Diagnose "Fibromyalgie". Ein Versuch ist es wert,jeder Mensch reagiert anders. Doch,wenn wirklich Borreliose die Ursache der Erkrankung ist,denke ich,ist mit Guai keine Heilung moeglich,auch wenn es bei Syphillis eingesetzt wird o wurde.

Lg
Bienchen64


RE: Fibromyalgie, was hilft? - bluesky4ever - 14.01.2016

Die Krasse Sache mit dem Guai ist meines Erachtens die Notwendigkeit der Salicylatvermeidung. D.h. in der Zeit keine pflanzlichen NEMs und insbesonders keine äußerliche Anwendung (meine Frau hat mich nur ungläubig angestarrt, als ich mir eine Axe-Duschgel geholt habe weil das Weleda nicht mehr gut sein sollte für mich )
Ich habe mir vorgenommen, es wochenweise zu nehmen, d.h. eine Woche Guai und dann eine Woche Katzenkralle und Co. Meine Idee war, dass bei mir evtl. etwas auszuschwemmen gilt. Aufgrund der Syhilis-Vorgeschichte war ich am Zweifeln, ob Armands Phosphat-Theorie wirklich stimmt oder ob die genannten Ablagerungen nicht eher was Spirochäten-spezifisches ist. Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn Samstag ist, da ist die Guai-Woche vorbei ;-)
Obwohl Guai im Veterinärbereich als Muskelrelaxans verwendet wird sind bei mir daraufhin die Muskeln in den Beinen irgendwie erst recht auf Zug.
@Bienchen - was hat Dich dann nach dem Guai weitergebracht?


RE: Fibromyalgie, was hilft? - saturnus - 14.01.2016

hmm..
ich habe hier noch eine packung mit apfelsäure rumstehen,ein mittel das sehr gut gegen fybromyalgie helfen soll.
laut theroie ensteht fybromyalgie ja durch einen sauerstoff mangel,also sollten die ge wie mms oder wassertoffperoxid helfen.
rein theoretisch.
oder vegane rohkost.
LG


RE: Fibromyalgie, was hilft? - Filenada - 14.01.2016

(14.01.2016, 11:44)bluesky4ever schrieb:  ob Armands Phosphat-Theorie wirklich stimmt

Was besagt diese Theorie?


RE: Fibromyalgie, was hilft? - bluesky4ever - 14.01.2016

Ich zitiere mal von einer Webseite, bevor ich das zu lax wiedergebe:
http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/therapie-nach-dr-st-amand/einfuehrung-in-die-therapie/

"Fibromyalgie gilt schulmedizinisch heute als unheilbar. Dr. R. Paul. St. Amand aber, ein Mediziner aus den USA, hat eine Theorie entwickelt, nach der es sich bei Fibromyalgie um eine “Energiemangelerkrankung” zu handeln scheint, bei der der Körper überschüssige Phosphate nicht ausscheiden kann, sondern stattdessen im Gewebe und der Muskulatur einlagert."
und weiter
" Dr. St. Amand vermutet, Fibromyalgie sei eine vererbbare Krankheit, ein Gendefekt. Dieser Gendefekt hindere den Körper daran, überschüssige Phosphate, die natürlicherweise über die Nahrung aufgenommen werden, aus dem menschlichen Körper auszuscheiden. Der Körper müsse somit, um seinen Organismus am Funktionieren zu halten, die nicht ausgeschiedenen Phosphate an bestimmten Stellen wieder einlagern. Zunächst passiere dies symptomfrei in den Knochen. Sind diese nicht mehr aufnahmefähig, würden die Phosphate weiter in den Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe eingelagert werden. Die Phosphatlager würden normalerweise kristallisieren und so die Zellen, in denen sie eingelagert sind, schädigen. Um dies zu verhindern, schleußt der Körper Wasser in die Zellen. Dies löse die Phosphate auf und hindere sie am kristallisieren, sie wären aber dennoch in den Zellen weiterhin vorhanden. Die Wassereinlagerungen verhinderten zwar eine Beschädigung der Zellen, drückten nun aber auf die umliegenden Nervenbahnen - die typischen Fibromyalgieschmerzen entstehen.
Ab irgendeinem Zeitpunkt sei die Einlagerung der Phosphate im Körper so gewaltig, dass die Energieproduktion auf Zellebene, das sogenannte ATP, blockiert würde. "

Das mit dem Gendefekt halte ich persönlich für fraglich...


RE: Fibromyalgie, was hilft? - Rosa45 - 14.01.2016

Hallo Zusammen,

der Zusammenhang zwischen Borreliose und Fibromyalgie ist schon länger anerkannt.

Zitat aus Widder, Gaidzik, Begutachtung in der Neurologie (ISBN 9783131407016), 2007 Georg Thieme Verlag KG - Seite 388 Punkt 33 Chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankungen:

Zitat:Beispielhaft für das Krankheitsbild der „Fibromyalgie“ hat
Reimers [1997] zu dieser Zusammenhangsproblematik
Stellung bezogen: „Die Anerkennung eines ursächlichen Zusammenhangs
erfordert eine enge zeitliche Verbindung
zwischen dem Unfall und der Entwicklung der Fibromyalgie.
Als zeitliche Obergrenze ist zumindest bei Fibromyalgien
nach Lyme-Infektionen von 2 Jahren auszugehen. Ein urs
ächlicher Zusammenhang wird umso wahrscheinlicher, je
enger die zeitliche Verbindung ist, d. h. je fließender die unmittelbaren
Unfallfolgen in die Fibromyalgie übergehen
und je häufiger sich eine Fibromyalgie nach dem schädigenden
Ereignis entwickelt. Er wird zudem dann eher anzuerkennen
sein, wenn körperliche Störungen gegenüber psychischen
im Vordergrund stehen und sich wenig
Anhaltspunkte für eine Psychogenese finden.“

LG Rosa


RE: Fibromyalgie, was hilft? - saturnus - 14.01.2016

genau.das mit dem gendefekt halte ich ebenfalls für unsinnig..
ich glaube sogar,dass trisomie 21 kein gendefekt ist,sonder "nur" eine multyssetm erkrankung ausgelöst durch erreger und schwermetal im hirn!
LG


RE: Fibromyalgie, was hilft? - leonie tomate - 14.01.2016

Zitat:ich glaube sogar,dass trisomie 21 kein gendefekt ist,sonder "nur" eine multyssetm erkrankung ausgelöst durch erreger und schwermetal im hirn!

Ja, is klar. Dodgy
Deshalb kann auch von Geburt an bei betroffenen Menschen, regelhaft ein ein Chromosom (Chromosom 21 dreifach, statt doppelt) festgestellt werden.

Manche Dinge sind halt keine "Glaubensfrage".

Hallo Auchda,
Zu Fibromyalgie:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Low Dose Naltrexon gemacht.

Hier geht es zu dem Thread: http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=5850&highlight=naltrexon+als

Liebe Grüße
Leonie