29.07.2026, 09:00
Hallo Leute,
ich hatte jetzt ein halbes Jahr lang eine immer größer werdende Wanderröte, die ich leider fehlinterpretiert habe. Da sie bereits im Januar auftrat, schloss ich Borreliose aus, weil ich fälschlicherweise dachte, dass Zecken im Winter gar nicht aktiv sein könnten. Deshalb ging ich von einem EAC aus, das ja nahezu identisch aussehen kann wie ein Erythema migrans. Außerdem hatte ich außer der Wanderröte keinerlei andere Symptome.
Wahrscheinlich habe ich den Gedanken an Borreliose auch ein Stück weit verdrängt, weil ich vor acht Jahren bereits eine Neuroborreliose mit Gesichtslähmung hatte. Damals wurde ich über ein Jahr lang in einer Spezialklinik behandelt. Seitdem bin ich allerdings komplett beschwerdefrei.
Jedenfalls habe ich nun doch einmal Doxycyclin eingenommen, und die Wanderröte, die mittlerweile wirklich sehr ausgeprägt und extrem groß geworden war, ist innerhalb weniger Tage vollständig verschwunden.
Meine Frage ist nun, ob man in meinem Fall trotz der langen Dauer noch von einem Frühstadium ausgehen kann, da es sich ausschließlich um eine kutane Manifestation handelte und ich wirklich keinerlei andere Symptome hatte. Oder muss man aufgrund der Dauer von sechs Monaten eher von einem späteren Stadium ausgehen und davon ausgehen, dass sich die Borrelien inzwischen disseminiert haben?
Ist die lange Persistenz der Wanderröte eher ein gutes Zeichen, weil die Erreger möglicherweise auf die Haut begrenzt blieben und mein Immunsystem sie dort in Schach halten konnte? Oder spricht das eher für eine ungünstige Situation, weil die Borrelien unter diesem dauerhaften Immunstress möglicherweise Biofilme oder andere Persistenzformen gebildet haben?
Vielleicht könnt ihr die Situation auf Grundlage eurer Erfahrungen etwas einschätzen. Das würde mir wirklich sehr helfen.
Ich nehme derzeit übrigens 2 × 200 mg Doxycyclin täglich sowie ein Immunpeptid – insgesamt für vier Wochen. Außerdem habe ich mir noch NAC und Bromelain bestellt, um potenzielle Biofilme anzugehen. Nach der Antibiotikatherapie möchte ich zusätzlich einige naturheilkundliche Mittel wie Japanischen Staudenknöterich, Cryptolepis, Artemisia, Baikal-Helmkraut oder Kardenwurzelextrakt einnehmen, einfach um auf Nummer sicher zu gehen.
ich hatte jetzt ein halbes Jahr lang eine immer größer werdende Wanderröte, die ich leider fehlinterpretiert habe. Da sie bereits im Januar auftrat, schloss ich Borreliose aus, weil ich fälschlicherweise dachte, dass Zecken im Winter gar nicht aktiv sein könnten. Deshalb ging ich von einem EAC aus, das ja nahezu identisch aussehen kann wie ein Erythema migrans. Außerdem hatte ich außer der Wanderröte keinerlei andere Symptome.
Wahrscheinlich habe ich den Gedanken an Borreliose auch ein Stück weit verdrängt, weil ich vor acht Jahren bereits eine Neuroborreliose mit Gesichtslähmung hatte. Damals wurde ich über ein Jahr lang in einer Spezialklinik behandelt. Seitdem bin ich allerdings komplett beschwerdefrei.
Jedenfalls habe ich nun doch einmal Doxycyclin eingenommen, und die Wanderröte, die mittlerweile wirklich sehr ausgeprägt und extrem groß geworden war, ist innerhalb weniger Tage vollständig verschwunden.
Meine Frage ist nun, ob man in meinem Fall trotz der langen Dauer noch von einem Frühstadium ausgehen kann, da es sich ausschließlich um eine kutane Manifestation handelte und ich wirklich keinerlei andere Symptome hatte. Oder muss man aufgrund der Dauer von sechs Monaten eher von einem späteren Stadium ausgehen und davon ausgehen, dass sich die Borrelien inzwischen disseminiert haben?
Ist die lange Persistenz der Wanderröte eher ein gutes Zeichen, weil die Erreger möglicherweise auf die Haut begrenzt blieben und mein Immunsystem sie dort in Schach halten konnte? Oder spricht das eher für eine ungünstige Situation, weil die Borrelien unter diesem dauerhaften Immunstress möglicherweise Biofilme oder andere Persistenzformen gebildet haben?
Vielleicht könnt ihr die Situation auf Grundlage eurer Erfahrungen etwas einschätzen. Das würde mir wirklich sehr helfen.
Ich nehme derzeit übrigens 2 × 200 mg Doxycyclin täglich sowie ein Immunpeptid – insgesamt für vier Wochen. Außerdem habe ich mir noch NAC und Bromelain bestellt, um potenzielle Biofilme anzugehen. Nach der Antibiotikatherapie möchte ich zusätzlich einige naturheilkundliche Mittel wie Japanischen Staudenknöterich, Cryptolepis, Artemisia, Baikal-Helmkraut oder Kardenwurzelextrakt einnehmen, einfach um auf Nummer sicher zu gehen.
LG Jonas

