02.08.2026, 15:07
Hallo liebe Mitleidende,
nach einiger Zeit der Abwesenheit glaube ich, für mich, das Schlimmste überstanden zu haben und chronische (Neuro-)Borreliose im Endstadium endlich überwunden zu haben.
Bin ich zu 100% geheilt und so fit wie ein normaler 30Jähriger Mann? Nein, wahrscheinlich nicht.. aber zu 95% würde ich sagen schon..
Folgendes habe ich gemacht um das "Problem" anzugehen - was genau wie viel % geholfen hat, darüber kann ich nur spekulieren aber ich liste es hier auf:
insgesamt über 6 Jahre "doktore" ich nun an dieser komplexen Krankheit herum:
Antibioka - 3 verschiedene monatelang usw (schadet natürlich extrem deiner Darmflora)
Antibiotika als Infusion
Disulfiram (hat mir eher geschadet als geholfen würde ich behaupten) - seitdem kann ich überhaupt gar keinen Alkohol mehr vertragen auch nach 6 Jahren nicht
Diverse begleitende Infusionen - Vitamin C etc
Blutwäsche Inuspherese (2x)
natürlich die ganze Zeit tonnenweise NEM und auch pflanzliche Tinkturen eingenommen (Artemisia Annua, Katzenkralle, Allicin usw usw)
bei keiner dieser Methoden habe ich direkt eine super Verbesserung gemerkt - da wo Borrelien angeblich abstarben gab es dann halt "Herxheimer" oder sonst was, jedenfalls war mein Problem immer chronisches systemisches Entzündungsgeschehen, teils auch mit IL-6 Markern die extremst hoch waren.
Nach dieser jahrelangen "Kriegsphase" gegen die Borrelien , wo ich zahlreiche auf Borreliose-spezialisierte Ärzte "verschlissen" hatte, stand ich nun da, wog nur 65Kg bei nur 1,84m Größe und war körperlich ein Wrack, wenigstens geistig war ich immer fit .. ich war extrem ungelenk, unbeweglich, schwach usw. mit CFS, Entzündungen überall im Körper usw..
Trotzdem kann es sein, dass die vorher genannten Therapieansätze entschieden die Borrelien bekämpft habe , auch wenn ich es nicht wirklich glaube, aber es muss jeder selbst für sich herausfinden.
Was habe ich also dann gemacht, was hat mir dann wirklich geholfen wieder Kraft, Beweglichkeit und Lebensfreude zurückzubekommen (echte Gesundheit)?
Natürlich habe ich angefangen mich für alternative holistische Gesundheit zu interessieren, zumindest für gesunde Ernährung usw
das hat mir extrem geholfen und finde ich sehr wichtig. Mein Umfeld sagt ich sei besessen von Gesundheit aber Gesundheit ist nun mal das Wichtigste was hier haben (nicht Geld oder Liebe etc), also viele Stunden Monate Jahre usw Recherche betreiben was könnte mir gut tun was nicht und warum etc ist mega wichtig für uns chron.Borreliose-Patienten. Heutzutage mit K.I. geht das sogar noch besser!
Ich konnte nicht Sport machen , nicht mehr tanzen/feiern gehen hatte extremes Untergewicht usw und sah aus wie halb tot. Keine gute Grundlage für einen 30jährigen Mann.
Was hab ich also gemacht? Ich habe gelesen wir Menschen sind, ähnlich wie Tiere, gemacht für Bewegung, Stillstand bedeutet Tod. Auch wenn es mir schwerfiel habe ich angefangen mit Sport! am Anfang waren halt nur kurze Spaziergänge drin, die habe ich aber jeden Tag durchgezogen bei jedem Wetter.
Mittlerweile sind auch sehr lange angestrengte Spaziergänge drin, nur kilometerlang joggen tue ich nicht, das finde ich aber auch eh nicht sinnvoll.
Ich bin wieder mit Freunden ausgegangen auch wenn ich dachte ich könnte mich nicht mehr richtig bewegen wegen meiner Gelenke, egal ich hab es trotzdem gemacht und siehe da mit jedem Male geht es besser! Heute gehe ich ganz normal in Discos usw auf dem Dancefloor keiner würde merken dass ich Borreliose im Endstadium habe/hatte. Ich trinke allerdings dabei kein bisschen Alkohol (auch das merkt mir niemand an), weil ich weiß wie schädlich Alkohol ist und durch das Disulfiram damals für mich sowieso maximal schädlich.
Aber was machen mit der Schwäche, dem Untergewicht , den Entzündungen? Selbst eine Pfanne abspülen war schwer, einmal die Pfanne zu halten vom Handgelenk/Arm her, aber auch tat mir danach der Rücken weh... also was tun? neben der gesunden Ernährung dachte ich es kann es nur einen Weg geben für meinen Körper: KRAFTSPORT
Teils gegen den Rat von Ärzten bin ich Mitglied im Fitnessstudio geworden und ja natürlich war es am Anfang fast unmöglich Gewichte zu bewegen an den Geräten. Alleine schon von meinen Borreliose-geschädigten Gelenken her: Egal ob Knie, Ellenbogen oder Hand es war irre schwer am Anfang. Aber egal, ich wusste da musste ich durch. Natürlich habe ich bei richtigen Schmerzen im Gelenk mit dem Kraftraining aufgehört-- für diesen Tag.. aber 2-3 Tage später habe ich es trotzdem wieder versucht und siehe da : der Körper gewöhnt sich an alles!! Wenn man nur auf der Couch rumhängt weil man jahrelang Antibiotika hinter sich hat oder weil man CFS hat , ja dann gewöhnt der Körper sich daran, gesund ist das aber nicht (und Muskelmasse verabschiedet sich, was wiederum zu mehr Krankheit und Entzündung im Körper führt)! Wenn man Krafttraining und Muskelaufbau betreibt gewöhnt der Körper sich auch daran und du wirst stärker und beim nächsten Mal geht es besser!
So konnte ich von 65kg innerhalb von 2 Jahren endlich wieder auf 76kg zulegen. Ich sehe endlich wieder wie ein normaler Mann aus und nicht wie schwerst krebskrank , das gibt einem Selbstbewusstsein und dass boostet auch wieder deine Gesundheit/Hormonproduktion etc alles ist mit allem verknüpft!
Muskelaufbau übrigens reduziert Entzündungen im Körper!! Erst seit meiner Mitgliedschaft im Fitnesstudio (und Calisthenics) konnte ich die täglichen nervigen Entzündungen in meinem Körper runterfahren. Pfanne spülen oder andere Bewegungen im Haushalt sind gar kein Problem mehr, es geht eben bei Kraftsport um so viel mehr als nur Aussehen oder Bodybuilding, es hilft dir real im Leben, im Alltag und auch deiner Gesundheit! Ich glaube sogar mittlerweile Leute die im Alter ein Pflegefall werden - zumindest viele von denen hätten mit Disziplin im Kraftsport/Calisthenics/Yoga usw einiges davon vorbeugen können und ihre Mobilität bis ins Alter aufrecht erhalten können.
So das war es erstmal , schreibt mir gerne falls ich ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder ihr Fragen habt :) Wünsche euch allen viel Kraft, Glück und Gesundheit
nach einiger Zeit der Abwesenheit glaube ich, für mich, das Schlimmste überstanden zu haben und chronische (Neuro-)Borreliose im Endstadium endlich überwunden zu haben.
Bin ich zu 100% geheilt und so fit wie ein normaler 30Jähriger Mann? Nein, wahrscheinlich nicht.. aber zu 95% würde ich sagen schon..
Folgendes habe ich gemacht um das "Problem" anzugehen - was genau wie viel % geholfen hat, darüber kann ich nur spekulieren aber ich liste es hier auf:
insgesamt über 6 Jahre "doktore" ich nun an dieser komplexen Krankheit herum:
Antibioka - 3 verschiedene monatelang usw (schadet natürlich extrem deiner Darmflora)
Antibiotika als Infusion
Disulfiram (hat mir eher geschadet als geholfen würde ich behaupten) - seitdem kann ich überhaupt gar keinen Alkohol mehr vertragen auch nach 6 Jahren nicht
Diverse begleitende Infusionen - Vitamin C etc
Blutwäsche Inuspherese (2x)
natürlich die ganze Zeit tonnenweise NEM und auch pflanzliche Tinkturen eingenommen (Artemisia Annua, Katzenkralle, Allicin usw usw)
bei keiner dieser Methoden habe ich direkt eine super Verbesserung gemerkt - da wo Borrelien angeblich abstarben gab es dann halt "Herxheimer" oder sonst was, jedenfalls war mein Problem immer chronisches systemisches Entzündungsgeschehen, teils auch mit IL-6 Markern die extremst hoch waren.
Nach dieser jahrelangen "Kriegsphase" gegen die Borrelien , wo ich zahlreiche auf Borreliose-spezialisierte Ärzte "verschlissen" hatte, stand ich nun da, wog nur 65Kg bei nur 1,84m Größe und war körperlich ein Wrack, wenigstens geistig war ich immer fit .. ich war extrem ungelenk, unbeweglich, schwach usw. mit CFS, Entzündungen überall im Körper usw..
Trotzdem kann es sein, dass die vorher genannten Therapieansätze entschieden die Borrelien bekämpft habe , auch wenn ich es nicht wirklich glaube, aber es muss jeder selbst für sich herausfinden.
Was habe ich also dann gemacht, was hat mir dann wirklich geholfen wieder Kraft, Beweglichkeit und Lebensfreude zurückzubekommen (echte Gesundheit)?
Natürlich habe ich angefangen mich für alternative holistische Gesundheit zu interessieren, zumindest für gesunde Ernährung usw
das hat mir extrem geholfen und finde ich sehr wichtig. Mein Umfeld sagt ich sei besessen von Gesundheit aber Gesundheit ist nun mal das Wichtigste was hier haben (nicht Geld oder Liebe etc), also viele Stunden Monate Jahre usw Recherche betreiben was könnte mir gut tun was nicht und warum etc ist mega wichtig für uns chron.Borreliose-Patienten. Heutzutage mit K.I. geht das sogar noch besser!
Ich konnte nicht Sport machen , nicht mehr tanzen/feiern gehen hatte extremes Untergewicht usw und sah aus wie halb tot. Keine gute Grundlage für einen 30jährigen Mann.
Was hab ich also gemacht? Ich habe gelesen wir Menschen sind, ähnlich wie Tiere, gemacht für Bewegung, Stillstand bedeutet Tod. Auch wenn es mir schwerfiel habe ich angefangen mit Sport! am Anfang waren halt nur kurze Spaziergänge drin, die habe ich aber jeden Tag durchgezogen bei jedem Wetter.
Mittlerweile sind auch sehr lange angestrengte Spaziergänge drin, nur kilometerlang joggen tue ich nicht, das finde ich aber auch eh nicht sinnvoll.
Ich bin wieder mit Freunden ausgegangen auch wenn ich dachte ich könnte mich nicht mehr richtig bewegen wegen meiner Gelenke, egal ich hab es trotzdem gemacht und siehe da mit jedem Male geht es besser! Heute gehe ich ganz normal in Discos usw auf dem Dancefloor keiner würde merken dass ich Borreliose im Endstadium habe/hatte. Ich trinke allerdings dabei kein bisschen Alkohol (auch das merkt mir niemand an), weil ich weiß wie schädlich Alkohol ist und durch das Disulfiram damals für mich sowieso maximal schädlich.
Aber was machen mit der Schwäche, dem Untergewicht , den Entzündungen? Selbst eine Pfanne abspülen war schwer, einmal die Pfanne zu halten vom Handgelenk/Arm her, aber auch tat mir danach der Rücken weh... also was tun? neben der gesunden Ernährung dachte ich es kann es nur einen Weg geben für meinen Körper: KRAFTSPORT
Teils gegen den Rat von Ärzten bin ich Mitglied im Fitnessstudio geworden und ja natürlich war es am Anfang fast unmöglich Gewichte zu bewegen an den Geräten. Alleine schon von meinen Borreliose-geschädigten Gelenken her: Egal ob Knie, Ellenbogen oder Hand es war irre schwer am Anfang. Aber egal, ich wusste da musste ich durch. Natürlich habe ich bei richtigen Schmerzen im Gelenk mit dem Kraftraining aufgehört-- für diesen Tag.. aber 2-3 Tage später habe ich es trotzdem wieder versucht und siehe da : der Körper gewöhnt sich an alles!! Wenn man nur auf der Couch rumhängt weil man jahrelang Antibiotika hinter sich hat oder weil man CFS hat , ja dann gewöhnt der Körper sich daran, gesund ist das aber nicht (und Muskelmasse verabschiedet sich, was wiederum zu mehr Krankheit und Entzündung im Körper führt)! Wenn man Krafttraining und Muskelaufbau betreibt gewöhnt der Körper sich auch daran und du wirst stärker und beim nächsten Mal geht es besser!
So konnte ich von 65kg innerhalb von 2 Jahren endlich wieder auf 76kg zulegen. Ich sehe endlich wieder wie ein normaler Mann aus und nicht wie schwerst krebskrank , das gibt einem Selbstbewusstsein und dass boostet auch wieder deine Gesundheit/Hormonproduktion etc alles ist mit allem verknüpft!
Muskelaufbau übrigens reduziert Entzündungen im Körper!! Erst seit meiner Mitgliedschaft im Fitnesstudio (und Calisthenics) konnte ich die täglichen nervigen Entzündungen in meinem Körper runterfahren. Pfanne spülen oder andere Bewegungen im Haushalt sind gar kein Problem mehr, es geht eben bei Kraftsport um so viel mehr als nur Aussehen oder Bodybuilding, es hilft dir real im Leben, im Alltag und auch deiner Gesundheit! Ich glaube sogar mittlerweile Leute die im Alter ein Pflegefall werden - zumindest viele von denen hätten mit Disziplin im Kraftsport/Calisthenics/Yoga usw einiges davon vorbeugen können und ihre Mobilität bis ins Alter aufrecht erhalten können.
So das war es erstmal , schreibt mir gerne falls ich ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder ihr Fragen habt :) Wünsche euch allen viel Kraft, Glück und Gesundheit


