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Petition zur Überprüfung von Borreliosetests-Mitmachaktion
#11

Die Petition ist nach meinen Informationen erstmal geschlossen.

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Bin aber auf einen schon etwas älteren Beitrag gestoßen!
Die Situation der Borreliose-Patienten und die Informationen aus dem Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments (Siehe auch Beitrag #1) sind immerhin auch schon in den ersten Anwaltskanzeleien angekommen:

Die Chronische Borreliose in der Kranken- und Unfallversicherung – Fallstricke und rechtliche Stolperfallen
Zitat:Viel zu oft wird auch aufgrund unzureichender Labordiagnostik bereits die Erkrankung als solche negiert, was durch die Beweisschwierigkeiten aufgrund des oft längeren Zeitraumes zwischen Infektion und Manifestation der klinischen Symptome nicht gerade förderlich für die Position der klagenden Patienten ist. Auch hier hat das Europäische Parlament bereits 2018 ausdrücklich gefordert, dass „verstärkt klinische Untersuchungen eingesetzt werden sollten, so dass Ärzte selbst dann eine Lyme-Borreliose diagnostizieren können, wenn die serologischen Untersuchungen negativ sind, um darauf hinzuwirken, dass die Patienten keinem Therapiestillstand ausgesetzt sind (Erwägungsgrund Nr. 14 des Entschließungsantrages zur Lyme-Borreliose vom 05. November 2018 zu Az. 2018/2774(RSP), B8-0514/2018)

weiter zu Lesen:
Zitat:Die verbleibende – weit überwiegende – Mehrzahl der für eine gerichtliche Sachverständigenbegutachtung in Betracht kommenden Ärzte hingegen zieht sich seit jeher regelmäßig hartnäckig auf die Position zurück, dass – und zwar unabhängig vom betroffenen Organismus und seiner immunologischen Vorgeschichte – etwaige Erreger stets bereits durch eine einmalige Antibiose hinreichend eliminiert wären, weshalb nach adäquater (Leitlinien-)Therapie per se keine infektionsbedingten Beschwerden (mehr) auftreten können; im Übrigen fehle es an jeglichen Wirksamkeitsnachweisen für alle andere als antibiotische Therapien.

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

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Thanks given by: Sabine
#12

Neue Studie zu den standardmäßigen Testverfahren zur Lyme-Borreliose:

Evaluation of standard and modified two-tiered testing algorithms using well-characterized early Lyme disease samples
Vom 21.4.2026
Zitat:"Diese Studie bestätigt, dass zweistufige serologische Testalgorithmen bei Lyme-Borreliose im Frühstadium wenig sensitiv sind, insbesondere in den ersten zwei Wochen nach Symptombeginn oder wenn das Erythema migrans nicht von Allgemeinsymptomen begleitet wird. Sie zeigt außerdem, dass eine Serokonversion nach Antibiotikatherapie selten ist. Diese Ergebnisse unterstreichen den Bedarf an neuen, nicht auf serologischen Tests basierenden Diagnoseverfahren für Lyme-Borreliose im Frühstadium."

Beitrag von lymedisease.org 
Neue Studie zeigt: Standardtests auf Lyme-Borreliose übersehen die meisten frühen Infektionen.

Liz Horn, PhD, MBI, leitende Forscherin der Lyme Disease Biobank und Hauptautorin der Studie, wies auf die Auswirkungen auf die Patientenversorgung hin.

Zitat:„Die seit Jahrzehnten üblichen zweistufigen Lyme-Tests erkennen eine frühe Lyme-Borreliose oft nicht und lassen Patienten im Stich. Unsere Ergebnisse untermauern zudem die dringende Notwendigkeit verbesserter Diagnoseverfahren, idealerweise solcher, die die Lyme-Borreliose verursachenden Bakterien direkt nachweisen.“

PS. Die Qualität der Testverfahren ist eigentlich schon bekannt, doch wenn immer wieder mal durch eine Studie nachgewiesen wird, das eben die Ergebnisse auch viele Fehler produzieren und auf die Notwendigkeit verbesserter Diagnoseverfahren an der richtigen Stelle durch eine Lobby hingewiesen wird, ist das immer wieder aus meiner Sicht ein kleiner Schritt nach vorn für eventuelle Veränderungen und Verbesserungen.

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