24.10.2019, 18:06
Hat jemand Dapsone probiert? Mein Arzt hat es mir auch schon genannt. Hilft es auch gegen Bartonella?
(24.10.2019, 17:55)Karl schrieb: Danke Towanda!
Das gibt Hoffnung für Leute mit Borre & Babesien.
Hat er auch was über Nebenwirkungen von DSF gesagt, Neuropathien???
Karl
(24.10.2019, 19:11)Andrea1 schrieb: Habe mir eben Vorträge von Horrowitz angeschaut. Dapsone scheint ja gute Erfolge zu haben, kombiniert mit anderen Abs. Ich habe gehört, in Augsburg wende man auch schon Dapsone an. Habae eben meine Tochter gebeten, morgen in der Praxis bei H. anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Ich denke, man hat Monate Wartezeit. Falls jemand mitkommen möchte, verbunden mit einem New York Aufenthalt, gerne.
(24.10.2019, 19:30)Towanda schrieb: Und eben wie wäre es mit Augsburg, wenn sie Dapsone verschreiben?Dapson hat auch mein (unser?) Spezi schon vor Jahren verschrieben. Wenn es kein Rohrkrepierer gewesen wäre, hätte ich sicher davon gehört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler schrieb:Ein Bestätigungsfehler ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen).
Zitat:„Es wird zur Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten wie Lepra, Malaria, Actinomyceten-Infektionen und Pneumocystis jirovecii-Pneumonien bei HIV-Patienten eingesetzt. Ebenso wird es zur Behandlung chronisch entzündlicher Autoimmunerkrankungen eingesetzt, bei denen eine Gewebe-Infiltration durch neutrophile und eosinophile Entzündungszellen beobachtet wird..."
Zitat:"Bei der Anwendung von Dapson kommt es bei 0,5–3,6 % der Patienten nach 4–6 Wochen nach Therapiebeginn zu einem Hypersensitivitätsreaktion..."
). Zitat:Zusammenfassung
Hintergrund
Es wurde festgestellt, dass Borrelia burgdorferi, der Erreger der Lyme-Borreliose, in autopsiertem Hirngewebe von Alzheimer-Patienten gemeinsam mit Biofilmen, Amyloid und phosphoryliertem Tau vorkommt.
Ziel
Es sollte untersucht werden, ob eine Dapson-Kombinationstherapie (DCT), ein Antibiotikaregime gegen Biofilme und Persister mit guter Penetration in das zentrale Nervensystem, die p-Tau-Werte und periphere Entzündungsmarker bei einer Patientin mit chronischer Lyme-Borreliose (CLD) bzw. Post-Treatment-Lyme-Disease-Syndrom (PTLDs) verbessern kann.
Methoden
Eine 67-jährige Frau mit CLD/PTLDs sowie Ehrlichia, Babesia, Bartonella und Coxiella burnetii litt seit 15 Jahren an Gelenkschmerzen mit Entzündungen und leichter kognitiver Beeinträchtigung, trotz vorheriger Behandlung mit Doxycyclin. Sie wurde vor und nach der Behandlung mit DCT auf Veränderungen der peripheren Entzündung, d. h. auf Rheumafaktoren (RFs), sowie auf Veränderungen der Serumwerte von p-Tau181, p-Tau 217 und des Amyloid-β (Aβ)-Verhältnisses 42:40 untersucht.
Ergebnisse
Erhöhte RF-Werte von 20 IU/mL sanken drei Monate nach der Behandlung in den Normalbereich, begleitet von einer Abnahme der Schmerzen und einer verbesserten Beweglichkeit. Ein anfänglich erhöhter p-Tau-217-Spiegel im Serum von 0,33 pg/ml (Normalbereich < 0,15 pg/ml) vor der Anwendung von DCT normalisierte sich und sank drei Monate nach der Therapie auf 0,12 pg/ml, während die p-Tau-181-Spiegel innerhalb der Normalgrenzen blieben. Die Aβ-Verhältnisse verbesserten sich gleichzeitig nach der DCT-Behandlung und stiegen von 0,185 pg/ml auf 0,216 (Normalbereich > 0,170), begleitet von subjektiven Verbesserungen der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses.
Schlussfolgerungen
Dies ist die erste Fallstudie, die belegt, dass eine kurzfristige medikamentöse Therapie gegen Biofilme/Persister, d. h. DCT, potenziell periphere Autoantikörper (RFs) und pathologische Auslöser von Neuroinflammation (p-Tau, Aβ) bei einem Patienten mit CLD/PTLDs verbessern kann.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)