28.06.2016, 14:07
Schaun wir mal
Gibt ja durchaus einen neueren Ansatz, der zur Zeit in klinischer Prüfung ist. Eine Vermarktung von Impfstoff ist doch schon alleine ein gutes Geschäftsmodell, dessen Entwicklung ein Selbstläufer sein sollte, auch ohne uns, auch wenn es darum derzeit leise geworden ist:
Gibt ja durchaus einen neueren Ansatz, der zur Zeit in klinischer Prüfung ist. Eine Vermarktung von Impfstoff ist doch schon alleine ein gutes Geschäftsmodell, dessen Entwicklung ein Selbstläufer sein sollte, auch ohne uns, auch wenn es darum derzeit leise geworden ist:Zitat:Einige neue Ansätze zielen nicht direkt auf die Borrelien ab, sondern nutzen Speichelproteine von Zecken als Impfstoff. Da es sich bei der Borreliose um eine Zoonose handelt, also um eine von einem Vektor (Zecke) übertragenen Krankheit, hofft man durch die Störung des Saugvorgangs auch die Übertragung der Erreger zu unterbinden. Eine Immunität gegen Speichelproteine könnte eventuell dazu führen, dass die gebildeten Antikörper die Zecke an der erfolgreichen Blutmahlzeit hindern. Ein Vorteil dieses Vorgehens wäre, dass der Impfstoff gleich gegen mehrere Krankheitserreger, die durch Zecken übertragenen werden, schützen würde, also zum Beispiel auch vor den Erregern der Ehrlichiose oder der Babesiose.http://immunblog.wissen-und-schreiben.de/?p=1086
Zitat:Impfung gegen Borreliose – erste klinische Tests erfolgreichhttp://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54398
Mittwoch, 15. Mai 2013
Tübingen – Die Phase I und II einer Studie mit einem Impfstoffkandidaten gegen Borreliose stimmt hoffnungsvoll und berechtigt zu weiteren Untersuchungen. Das berichtet das Institut für Tropenmedizin des Universitätsklinikums Tübingen im Journal The Lancet Infectious Diseases (doi:10.1016/S1473-3099(13)70110-5).
Das Institut hatte in den vergangen beiden Jahren klinische Studien betreut, die die Verträglichkeit sowie die Entwicklung der Immunität eines noch nicht zugelassenen Impfstoffes gegen Borreliose untersucht.
An insgesamt vier Zentren in Österreich und Deutschland lief eine Phase-I- und –II-Studie mit insgesamt 300 Probanden. Ziel war, die Sicherheit und Immunogenität eines neuen Impfstoffkandidaten gegen Borreliose zu untersuchen. Die Impfung mit sogenannten Outersurfaceprotein A (OspA) verschiedener Borrelienstämme hatte in präklinischen Versuchen vor der Borreliose geschützt und beim Menschen eine Antikörperantwort hervorgerufen.
In der Studie testeten die Wissenschaftler verschiedene Konzentrationen und Formulierungen des Antigens. Die Probanden haben die Impfung laut dem Lancetbericht gut vertragen Antikörper gegen den Impfstoff entwickelt.
„Die Studien haben die Voraussetzung geschaffen, dass die Impfung weiter entwickelt werden kann. Ob die Impfung tatsächlich vor einer Erkrankung beim Menschen schützt, erfordert weitere Untersuchungen, die in Kürze beginnen werden“, hieß es aus Tübingen. © hil/aerzteblatt.de
Zitat:Doch die Forschung macht auch hier nicht Halt. In einer klinischen Phase-I/II-Studie wurde ein neuer, multivalenter, rekombinant hergestellter OspA-Impfstoff bei 300 erwachsenen Probanden untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass dieser Impfstoff mit einem guten Sicherheitsprofil einen effektiven Schutz gegen Borreliose bieten könnte, und zwar erstmals auch gegen die in Europa vorherrschenden Stämme. Ob der Impfstoff es zur Marktreife schafft, müssen nun weitere Studien zeigen. 23.07.2015https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d...-Impfstoff
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