11.12.2017, 12:35
Das Problem sind doch auch die Regressforderungen, die schnell viele 100k€ ausmachen können. Wie soll man das verargumentieren eine chronische (!) Borreliose, womöglich noch seronegativ, mit Cefuroxim iv behandeln zu wollen, wenn oral angeblich genauso wirksam ist. Da bleibt dem Arzt dann halt nicht viel Spielraum, dann muss er es privat rezeptieren.
Von einem Bekannten wollten sie glaube ich 300 k€ Regressforderungen haben. Er konnte dann beweisen, dass er deutlich mehr Krebspatienten als der Durchschnitt betreute, und dann war es ok. Bei der Borreliose wird das so sehr wahrscheinlich nicht gehen.
Von einem Bekannten wollten sie glaube ich 300 k€ Regressforderungen haben. Er konnte dann beweisen, dass er deutlich mehr Krebspatienten als der Durchschnitt betreute, und dann war es ok. Bei der Borreliose wird das so sehr wahrscheinlich nicht gehen.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg

