22.01.2020, 12:25
Nur als allgemeine Info:
Für Babesien gibt es unter seltene Erkrankungen die Empfehlungen von Orphanet:
https://www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_...Expert=108
Gutachter: Dr Peter KRAUSE - Letzte Aktualisierung: Oktober 2013
Wie das dann im Detail ausschaut, ist dann den Fachleuten überlassen. Weiter Quellen wären dann z.B.:
https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/i.../babesiose
Für Babesien gibt es unter seltene Erkrankungen die Empfehlungen von Orphanet:
Zitat:Ätiologie
Ursache der Babesiose sind Infektionen mit verschiedenen Babesia-Arten, darunter B.microti (am häufigsten in den USA), B. duncani, B. divergens (am häufigsten in Europa) und B.venatorum. Die meisten Patienten werden in der Zeit von Frühsommer bis Spätherbst durch den Biss infizierter Nymphen von Ixodes scapularis (in den USA) oder Ixodes ricinus (in Europa) infiziert. Der Parasit kann durch Transfusion von kontaminiertem Blut oder kontaminierten Blutprodukten auf den Menschen übertragen werden. Beschrieben wurden auch einige Fälle von transplazentaler Übertragung.
Diagnostische Verfahren
An Babesiose muss bei Patienten mit ungeklärter fieberhafter Erkrankung gedacht werden, die in einer für Babesia endemischen Region leben oder kürzlich in eine solche Region reisten, oder die in den letzten 6 Monaten eine Bluttransfusion erhielten. In der Regel erhobene Laborbefunde sind: Hämolytische Anämie, Thrombozytopenie und normale oder leicht verminderte Leukozytenzahl. Durch Giemsa- oder Wright-Färbung des Blutausstriches werden in den Erythrozyten der Patienten die runden, ovalen oder birnenförmigen Parasiten mit blauem Zytoplasma und rotem Chromatin nachgewiesen. Durch den Nachweis von Babesia-DNA mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) im Blut des Patienten kann die Diagnose bestätigt werden. Ein Erregernachweis ist auch durch serologische Tests möglich.
Differentialdiagnose
Differentialdiagnosen sind andere Infektionskrankheiten, wie Malaria, Lyme-Krankheit, Ehrlichiose, Rocky-Mountain-Fleckfieber, Typhus (siehe diese Termini) und Infektiöse Mononukleose.
Management und Behandlung
Leichte bis mittelschwere Fälle von Babesiose werden 7-10 Tage mit antimikrobiellen Agentien, Atovaquon und Azithromycin behandelt. Für schwere Fälle werden Chinin oral und Clindamycin intravenös empfohlen.
https://www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_...Expert=108
Gutachter: Dr Peter KRAUSE - Letzte Aktualisierung: Oktober 2013
Wie das dann im Detail ausschaut, ist dann den Fachleuten überlassen. Weiter Quellen wären dann z.B.:
https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/i.../babesiose
Zitat:Asymptomatische Patienten brauchen keine Therapie, eine Therapie ist jedoch indiziert bei Patienten mit persistierendem Fieber, rasch ansteigender Parasitämie und Hämatokritabfall.
Die Kombination von Atovaquon und Azithromycin für 7 bis 10 Tage hat weniger Nebenwirkungen als die traditionelle Therapie mit Chinin plus Clindamycin. Für Erwachsene beträgt die Dosis Atovaquon 750 mg p. o. alle 12 h und Azithromycin 500 bis 1000 mg p. o. am ersten Tag, gefolgt von einer täglichen Dosis von 250 bis 1000 mg. Die pädiatrische Dosierung beträgt bei Atovaquon 20 mg/kg p.o. 2-mal täglich zzgl. Azithromycin 10 mg/kg p.o. einmalig, dann 5 mg/kg/Tag über 7–10 Tage.
Chinin 650 mg p. o. 3-mal täglich plus Clindamycin 600 mg p. o. 3-mal täglich oder 300 bis 600 mg i. v. 4 mal täglich für 7 bis 10 Tage können ebenfalls verwendet werden. Die pädiatrische Dosierung beträgt bei Chinin 10 mg/kg p.o. 3-mal täglich zzgl. Clindamycin 7–14 mg p.o. 3-mal täglich. Chinin plus Clindamycin gilt als Standard für die Versorgung schw
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