23.06.2020, 13:03
Wenn ärtzliche Gründe (urologogisch) gegen eine 3-wöchige Amoxicillin-Einnahme vorliegen, ist es natürlich schwierig für Dich!
Als Mutter eines gesunden Kindes würde ich das mit meiner Erfahrung heute in jedem Fall versuchen zu erhalten.
Sicher wart ihr früh dran, aber man darf ruhig im Hinterkopf haben, dass es vermutlich nicht wirklich ausreichend erforscht ist, wie rasch eine Ausbreitung der Borrelien im menschlichen Körper stattfindet.
Da eine frühzeitige ausreichende Behandlung wichtig ist, würde ich mindestens die 3 Wochen behandeln lassen wollen (vor dem Hintergrund meiner Erfahrung), denen die Kinderärztin zugestimmt hat durch die Abgabe des Rezeptes.
Wir wollen es nichthoffen, aber falls Dein Kind zu den Fällen gehören würde, bei denen eine 14 tägige Erstbehandlung leider nicht ausreichend ist, so wäre später wegen der Vorerkrankung eine erneute antiinfektive Behandlung vermutlich ebenso nicht einfach zu verantworten und ärztlich unterstützt werden.
Deshalb wäre meine Vorgehensweise eher jetzt einmal früh so lange wie eben möglich behandeln und dann hoffentlich Ruhe.
Wenn man es jetzt bei 2 Wochen belässt, dann würde ich mich als Mutter immer fragen, was wäre gewesen, wenn es 3 Wochen behandelt worden wäre.
Ich möchte Dich nicht ängstigen, aber mir ist bekannt, dass viele Fachärzte in erster Linie die Risiken der Erkrankungen ihres Faches einschätzen können und nicht so sehr die Risiken einer Zeckenstich-Infektion und deren möglichen Spätfolgen. So werden diese letzteren Risiken oft nicht gleich stark gewichtet.
Ich hoffe es geht alles gut bei Deinem Kind.
LG Niko
Zitat:Denn erstens ist der rote Kreis schon deutlich blasser und zweitens waren wir ja mit Tag 4 nach dem Biss wirklich früh dran.Wenn es die Vorerkrankung nicht gäbe, bei einem vor Zeckenstich gesunden Kind, würden vermutlich manche erfahrene Behandler von Borreliose-und Co-Infektionen (z.B. in Deutschland, USA) durchaus 2 Wochen über das vollständige Verschwinden der Wanderröte hinaus behandeln.
Als Mutter eines gesunden Kindes würde ich das mit meiner Erfahrung heute in jedem Fall versuchen zu erhalten.
Sicher wart ihr früh dran, aber man darf ruhig im Hinterkopf haben, dass es vermutlich nicht wirklich ausreichend erforscht ist, wie rasch eine Ausbreitung der Borrelien im menschlichen Körper stattfindet.
Da eine frühzeitige ausreichende Behandlung wichtig ist, würde ich mindestens die 3 Wochen behandeln lassen wollen (vor dem Hintergrund meiner Erfahrung), denen die Kinderärztin zugestimmt hat durch die Abgabe des Rezeptes.
Wir wollen es nichthoffen, aber falls Dein Kind zu den Fällen gehören würde, bei denen eine 14 tägige Erstbehandlung leider nicht ausreichend ist, so wäre später wegen der Vorerkrankung eine erneute antiinfektive Behandlung vermutlich ebenso nicht einfach zu verantworten und ärztlich unterstützt werden.
Deshalb wäre meine Vorgehensweise eher jetzt einmal früh so lange wie eben möglich behandeln und dann hoffentlich Ruhe.
Wenn man es jetzt bei 2 Wochen belässt, dann würde ich mich als Mutter immer fragen, was wäre gewesen, wenn es 3 Wochen behandelt worden wäre.
Ich möchte Dich nicht ängstigen, aber mir ist bekannt, dass viele Fachärzte in erster Linie die Risiken der Erkrankungen ihres Faches einschätzen können und nicht so sehr die Risiken einer Zeckenstich-Infektion und deren möglichen Spätfolgen. So werden diese letzteren Risiken oft nicht gleich stark gewichtet.
Ich hoffe es geht alles gut bei Deinem Kind.
LG Niko
