08.05.2022, 07:06
update:
Inzwischen nehme ich das Rifampicin, zusammen mit Azithromycin, seit etwa Dezember letzten Jahres, mit regelmäßiger Überwachung der Blutwerte und EKG (wegen des Azithromycin, das Herzrhytmusstörungen verursachen kann). Bin sehr dankbar, dass ich eine Spezi gefunden habe, die das auch kontrolliert. Nach ihrer Meinung gehört diese Kombination zu den wenigen, die gegen Bartonellen und Borrelien zugleich helfen. Dauer und Ausgang offen, 4 Monate Minimum (hab ich schon hinter mir).
Sehr vorsichtig angefangen, erst Rifa einschleichen, dann hatte ich etwa 3 Monate 300 mg Rifa + 3 x wöchentlich 500 mg Azithromycin, dann das Rifampicin gesteigert auf 450 mg und jetzt seit ca 3 Wochen auf die Höchstdosis von 600 mg. Dazu soll ich noch Houttuynia-Tropfen nehmen und Oreganoöl. Unterstützen dazu sollte ich Glutathion nehmen (nehme statt dessen jetzt unregelmäßig Acetylcystein) Vitamin D ( Spiegel sehr niedrig), Vit. B12 bekomme ich iV (unterer Rand).
So, und ich vertrage das Rifampicin, vor dem ich mich so gefürchtet habe, wesentlich besser als das Minocyclin, vielleicht auch dank der sehr vorsichtigen Aufdosierung. Bei Mino war ich 1-2 Wochen richtig krank. Jetzt habe ich schon bei jeder Höherdosierung erstmal eine Verschlechterung erlebt (mit allem Auf und Ab, was es so schwierig macht, zu beurteilen), aber komplett krank höchstens so 1-2 Tage, ähnlich meinen sonstigen schlechten Tagen, die ich alle 3-4 Wochen haben kann (ob das an meinem Biorhytmus oder an der inneren Mitbewohner liegt? jedenfalls nicht mehr an den Hormonen).
Azi finde ich fast schlimmer. Ich hätte die Wahl, anstatt 3 x 500 mg auch 6 x 250 mg zu nehmen, aber ich finde es besser, mit den hohen Dosen und dafür 4 Tage Ruhe. Es hat ja - im Ggs zu Rifa - eine lange Halbwertszeit im Körper. Ich bringe es dann gerne hinter mich für die Woche und nehme an den anderen Tagen dafür meine großen Mengen Oregano-Öl.
Rifa färbt den Urin rötlich, gute Kontrolle, ob man es vergessen hat. Der Körper gewöhnt sich aber daran und baut es mit der Zeit schneller ab (steht auf dem langen Beipackzettel). Auch daher wollte ich selber mit der Dosis höher gehen, zumal die Blutwerte immer gut geblieben sind. Es soll ja bakterizid wirken, nicht bakteriostatisch (d.h. die Bakterien töten, nicht nur deren Vermehrung hemmen) Dazu muss aber die Dosis hoch genug sein (und vielleicht ist dann die Dauer des Blutspiegels nicht so von Bedeutung?) . Deswegen nehme ich auch die Tablette inzwischen ganz auf einmal und nicht in 2 Teilen über den Tag.
Danke noch für Eure Ratschläge und Unterstützung zu meinen damaligen Fragen und Sorgen!
Sabine
Inzwischen nehme ich das Rifampicin, zusammen mit Azithromycin, seit etwa Dezember letzten Jahres, mit regelmäßiger Überwachung der Blutwerte und EKG (wegen des Azithromycin, das Herzrhytmusstörungen verursachen kann). Bin sehr dankbar, dass ich eine Spezi gefunden habe, die das auch kontrolliert. Nach ihrer Meinung gehört diese Kombination zu den wenigen, die gegen Bartonellen und Borrelien zugleich helfen. Dauer und Ausgang offen, 4 Monate Minimum (hab ich schon hinter mir).
Sehr vorsichtig angefangen, erst Rifa einschleichen, dann hatte ich etwa 3 Monate 300 mg Rifa + 3 x wöchentlich 500 mg Azithromycin, dann das Rifampicin gesteigert auf 450 mg und jetzt seit ca 3 Wochen auf die Höchstdosis von 600 mg. Dazu soll ich noch Houttuynia-Tropfen nehmen und Oreganoöl. Unterstützen dazu sollte ich Glutathion nehmen (nehme statt dessen jetzt unregelmäßig Acetylcystein) Vitamin D ( Spiegel sehr niedrig), Vit. B12 bekomme ich iV (unterer Rand).
So, und ich vertrage das Rifampicin, vor dem ich mich so gefürchtet habe, wesentlich besser als das Minocyclin, vielleicht auch dank der sehr vorsichtigen Aufdosierung. Bei Mino war ich 1-2 Wochen richtig krank. Jetzt habe ich schon bei jeder Höherdosierung erstmal eine Verschlechterung erlebt (mit allem Auf und Ab, was es so schwierig macht, zu beurteilen), aber komplett krank höchstens so 1-2 Tage, ähnlich meinen sonstigen schlechten Tagen, die ich alle 3-4 Wochen haben kann (ob das an meinem Biorhytmus oder an der inneren Mitbewohner liegt? jedenfalls nicht mehr an den Hormonen).
Azi finde ich fast schlimmer. Ich hätte die Wahl, anstatt 3 x 500 mg auch 6 x 250 mg zu nehmen, aber ich finde es besser, mit den hohen Dosen und dafür 4 Tage Ruhe. Es hat ja - im Ggs zu Rifa - eine lange Halbwertszeit im Körper. Ich bringe es dann gerne hinter mich für die Woche und nehme an den anderen Tagen dafür meine großen Mengen Oregano-Öl.
Rifa färbt den Urin rötlich, gute Kontrolle, ob man es vergessen hat. Der Körper gewöhnt sich aber daran und baut es mit der Zeit schneller ab (steht auf dem langen Beipackzettel). Auch daher wollte ich selber mit der Dosis höher gehen, zumal die Blutwerte immer gut geblieben sind. Es soll ja bakterizid wirken, nicht bakteriostatisch (d.h. die Bakterien töten, nicht nur deren Vermehrung hemmen) Dazu muss aber die Dosis hoch genug sein (und vielleicht ist dann die Dauer des Blutspiegels nicht so von Bedeutung?) . Deswegen nehme ich auch die Tablette inzwischen ganz auf einmal und nicht in 2 Teilen über den Tag.
Danke noch für Eure Ratschläge und Unterstützung zu meinen damaligen Fragen und Sorgen!
Sabine

