17.05.2013, 12:09
... es sind ja doch einige Studis hier unterwegs, das fühlt sich gerade echt gut an. :-)
@Pinky Das tut mir Leid, dass deine Hoffnungen und dein Optimismus so zerschlagen wurden! :-( Ja ich weiß, das ist frustrierend. Ich hänge nun seit 4 Wochen auch nur herum und kann nichts mehr machen. So schlecht ging es mir bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr. Einfach so, aus dem nichts. Und das gerade dieses Semester, wo ich in so vielen Projekten hänge und zwei tolle SHK-Stellen (insgesamt 8 Stunden) habe, die mir wirklich Spaß machen. Jetzt habe ich diese Woche das meiste davon abgeblasen. Bislang kommte ich die Erkrankung noch für mich behalten, ohne dass es weiter aufgefallen wäre. Dass ich zu Hause mehr Ruhepausen brauche und ich keinen Sport mehr machen oder feiern gehen kann, bekommen die Profs ja nicht mit. Mir war es auch lieber so, denn ich wollte diesen "Krankenstempel" nicht haben. So ein "Outing" verändert die Sicht auf eine Person. Ich wollte nicht als weniger leistungsfähig angesehen werden. Genau das erlebst du ja jetzt mit der Masterarbeit. Es wird einem nicht mehr viel zugetraut. Und das tut weh. Und es ist einfach schwierig, einen guten Mittelweg zu finden, da es gute und schlechte Phasen gibt. Ein Belastungspensum zu finden, mit dem man in beiden Phasen gut fährt, ist echt nicht einfach.
Was hat denn der Termin mit dem Prof gegeben? Ich hoffe, du konntest ihn überzeugen?! :-) Gerade weil das Thema doch mit deiner Erkrankung zusammenhängt, sollte er das doch unterstützen!
Wie machst du das denn mit deiner Wohnung etc.? Mich belastet das in den Phasen, in denen ich gar nichts machen kann, total, ein WG-Zimmer bezahlen zu müssen. Meistens bin ich diese Phasen über sowieso bei meiner Familie, weil ich mich dort (und nur dort) nicht rechtfertigen muss.
@Franzi Das ist wirklich eine schwierige Situation. Haushalt und ein kleines Kind fordern unter solchen Umständen auch ohne Studium schon ausreichend. Wie wäre es sonst mit einem Fernstudium? Lehramt ist dann sicherlich raus, doch vll findest du etwas anderes? Hatten die Absagen mit der Erkrankung zu tun?
Eine Ärztin sagte mir mal, man solle Zukunftsentscheidungen niemals von der Gesundheit abhängig machen. Einerseits ist das gerade bei Erkrankungen mit nicht vorhersehbarem Verlauf sicherlich richtig, andererseits sollte man sich mit seinen Vorhaben nicht überlasten...
@Pinky Das tut mir Leid, dass deine Hoffnungen und dein Optimismus so zerschlagen wurden! :-( Ja ich weiß, das ist frustrierend. Ich hänge nun seit 4 Wochen auch nur herum und kann nichts mehr machen. So schlecht ging es mir bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr. Einfach so, aus dem nichts. Und das gerade dieses Semester, wo ich in so vielen Projekten hänge und zwei tolle SHK-Stellen (insgesamt 8 Stunden) habe, die mir wirklich Spaß machen. Jetzt habe ich diese Woche das meiste davon abgeblasen. Bislang kommte ich die Erkrankung noch für mich behalten, ohne dass es weiter aufgefallen wäre. Dass ich zu Hause mehr Ruhepausen brauche und ich keinen Sport mehr machen oder feiern gehen kann, bekommen die Profs ja nicht mit. Mir war es auch lieber so, denn ich wollte diesen "Krankenstempel" nicht haben. So ein "Outing" verändert die Sicht auf eine Person. Ich wollte nicht als weniger leistungsfähig angesehen werden. Genau das erlebst du ja jetzt mit der Masterarbeit. Es wird einem nicht mehr viel zugetraut. Und das tut weh. Und es ist einfach schwierig, einen guten Mittelweg zu finden, da es gute und schlechte Phasen gibt. Ein Belastungspensum zu finden, mit dem man in beiden Phasen gut fährt, ist echt nicht einfach.
Was hat denn der Termin mit dem Prof gegeben? Ich hoffe, du konntest ihn überzeugen?! :-) Gerade weil das Thema doch mit deiner Erkrankung zusammenhängt, sollte er das doch unterstützen!
Wie machst du das denn mit deiner Wohnung etc.? Mich belastet das in den Phasen, in denen ich gar nichts machen kann, total, ein WG-Zimmer bezahlen zu müssen. Meistens bin ich diese Phasen über sowieso bei meiner Familie, weil ich mich dort (und nur dort) nicht rechtfertigen muss.
@Franzi Das ist wirklich eine schwierige Situation. Haushalt und ein kleines Kind fordern unter solchen Umständen auch ohne Studium schon ausreichend. Wie wäre es sonst mit einem Fernstudium? Lehramt ist dann sicherlich raus, doch vll findest du etwas anderes? Hatten die Absagen mit der Erkrankung zu tun?
Eine Ärztin sagte mir mal, man solle Zukunftsentscheidungen niemals von der Gesundheit abhängig machen. Einerseits ist das gerade bei Erkrankungen mit nicht vorhersehbarem Verlauf sicherlich richtig, andererseits sollte man sich mit seinen Vorhaben nicht überlasten...
Fast jeder Arzt hat eine Lieblingsdiagnose.
Es gehört für ihn Überwindung dazu, sie nicht zu stellen.
(Marcel Proust)

