01.06.2013, 22:17
Lieber Sonnenschein,
kannst du einen ernährungsbedingten Kaliummangel ausschließen? Colatrinken in größeren Mengen, Lakritze und Süßholzwurzel in größeren Mengen können Kaliummangel verursachen oder eine zu Kalium arme Ernährung. Medikamenteneinnahme wie z.B. Abführmittel oder Diuretika und auch noch andere.
Wenn du das alles ausschließen kannst müsstest du bei einem Endokrinologen abklären lassen, ob du an einer Nierenfunktionsstörung, Nebennierenfunktionsstörung leidest, denn auch das kann Störungen im Kaliumhaushalt bewirken, insbesondere falls du auch Bluthochdruck haben solltest. Was du schreibst passt aber irgendwie alles nicht zusammen.
Ob Borreliose dafür verantwortlich sein kann weiß ich nicht, aber eine Unterversorgung von Kalium führt auf alle Fälle zu Beschwerden, z.B auch Lähmungen an der Muskulatur etc. . Herxheimerreaktionen werden mit Sicherheit nicht vom Kalium ausgelöst.
Auch Störungen im Säure-Basen-Haushalt können für Störungen des Kaliumhaushaltes verantwortlich sein, z.B. durch Hyperventilation (zu schnelles Atmen/ falsches Atmen)
Was genau bei dir los ist, können wir hier nicht klären. Du musst dich da unbedingt einem Arzt (vorzugsweise Internist/ Endokrinologe) anvertrauen und vielleicht auch mal die Borreliose außer Betracht lassen. Nicht alles kommt von Borreliose. Da muss sich einer die Zeit nehmen und genau abklären, welche Faktoren da alles mit hineinspielen und die kann man auch getrennt angehen. Nur mit Einnahme von einigen Kaliumtabletten scheint sich mir das Problem nicht zu lösen und auch für eine Selbstbehandlung mit irgendwelchen alternativen Mitteln, scheint mir das bei dir zu komplex zu sein.
Auch wenn es jetzt vielleicht blöd für dich klingt. Man sollte auch das Angebot einer psychologischen Beratung etc. nicht einfach ausschlagen, sondern das auch vielleicht als zusätzliche Hilfe betrachten. Kann ja nichts schaden im Regelfall und ich finde es sehr mutig, wenn Leute dazu auch offen stehen können.
Psyche und Körper sind miteinander verbunden und zwar nicht als Einbahnstraße. Nachdem du schon einiges mit Antibiotika probiert hast, ist es ja auch nicht falsch, das Problem, da es sich deinen Aussagen nach damit nicht vollends lösen ließ, zusätzlich von einer anderen Seite her anzugehen und mal zu schauen was es bringt.
Viele Wege führen nach Rom, im schlimmsten Fall sind es Sackgassen und man muss umdrehen und probiert noch andere Wege. Ich habe jedoch momentan den Eindruck, dass du nur auf der Stelle trittst und das führt mit Sicherheit nicht weiter.
Liebe Grüße Urmel
kannst du einen ernährungsbedingten Kaliummangel ausschließen? Colatrinken in größeren Mengen, Lakritze und Süßholzwurzel in größeren Mengen können Kaliummangel verursachen oder eine zu Kalium arme Ernährung. Medikamenteneinnahme wie z.B. Abführmittel oder Diuretika und auch noch andere.
Wenn du das alles ausschließen kannst müsstest du bei einem Endokrinologen abklären lassen, ob du an einer Nierenfunktionsstörung, Nebennierenfunktionsstörung leidest, denn auch das kann Störungen im Kaliumhaushalt bewirken, insbesondere falls du auch Bluthochdruck haben solltest. Was du schreibst passt aber irgendwie alles nicht zusammen.
Ob Borreliose dafür verantwortlich sein kann weiß ich nicht, aber eine Unterversorgung von Kalium führt auf alle Fälle zu Beschwerden, z.B auch Lähmungen an der Muskulatur etc. . Herxheimerreaktionen werden mit Sicherheit nicht vom Kalium ausgelöst.
Auch Störungen im Säure-Basen-Haushalt können für Störungen des Kaliumhaushaltes verantwortlich sein, z.B. durch Hyperventilation (zu schnelles Atmen/ falsches Atmen)
Was genau bei dir los ist, können wir hier nicht klären. Du musst dich da unbedingt einem Arzt (vorzugsweise Internist/ Endokrinologe) anvertrauen und vielleicht auch mal die Borreliose außer Betracht lassen. Nicht alles kommt von Borreliose. Da muss sich einer die Zeit nehmen und genau abklären, welche Faktoren da alles mit hineinspielen und die kann man auch getrennt angehen. Nur mit Einnahme von einigen Kaliumtabletten scheint sich mir das Problem nicht zu lösen und auch für eine Selbstbehandlung mit irgendwelchen alternativen Mitteln, scheint mir das bei dir zu komplex zu sein.
Auch wenn es jetzt vielleicht blöd für dich klingt. Man sollte auch das Angebot einer psychologischen Beratung etc. nicht einfach ausschlagen, sondern das auch vielleicht als zusätzliche Hilfe betrachten. Kann ja nichts schaden im Regelfall und ich finde es sehr mutig, wenn Leute dazu auch offen stehen können.
Psyche und Körper sind miteinander verbunden und zwar nicht als Einbahnstraße. Nachdem du schon einiges mit Antibiotika probiert hast, ist es ja auch nicht falsch, das Problem, da es sich deinen Aussagen nach damit nicht vollends lösen ließ, zusätzlich von einer anderen Seite her anzugehen und mal zu schauen was es bringt.
Viele Wege führen nach Rom, im schlimmsten Fall sind es Sackgassen und man muss umdrehen und probiert noch andere Wege. Ich habe jedoch momentan den Eindruck, dass du nur auf der Stelle trittst und das führt mit Sicherheit nicht weiter.
Liebe Grüße Urmel
Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org
Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)

