(20.08.2013, 20:01)ticks for free schrieb: Und hier zwei Stories von Freundinnen, die sich (in ihrer Verzweiflung) auf eigene Faust vor Jahren selber behandelten, als es noch keine Standards für Chroniker gab.
Nicht zur Nachahmung empfohlen!
Die eine, klein (ca.50 kg), nahm 3 Wochen 600mg Doxy.
Die andere (ca 60kg) nahm unglaubliche 2g/Tag für 2 Wochen ...und das auf einem Segeltörn.
Beiden ging es nachhaltig besser danach.
Oh Gott,
ehrlich - wie crazy muss man sein, dass man mit 2 g Doxy auf einen Segeltörn geht? Das kommt ja Russisch Roulette gleich.
Wollte sie dann gleich über Bord gehen, wenns schief läuft??????Ich denke, dass jeder, der sich wegen Borreliose behandeln lassen will, eine sichere Therapie haben möchte.
@Borrelia
würde an deiner Stelle eh auch einen Arzt aufsuchen, der sich auf Borreliose spezialisiert hat. So ganz nach Anfangsstadium hört sich das nämlich nicht mehr an.
Leider ist man bei der Borreliose gezwungen sich in die Materie einzuarbeiten. Und das was Urmel geschrieben hat, ist zwar für den Laien nicht ganz einfach zu verstehen, hat aber Hand und Fuß. Mal ganz einfach ausgedrückt, manche Menschen scheiden Medikamente schneller aus, manche langsamer (unterschiedlicher Stoffwechsel bei einzelnen Personen). Wenn das Medikament zu schnell ausgeschieden wird, dann kann oft nicht der Blutspiegel erreicht werden. Das heißt, es ist zu wenig Antibiotika im Körper um die Infektion zu bekämpfen. Ebenso gibt es, dass ein Mensch das Medikament zu langsam ausscheidet. Dann entsteht eine gefährlich hohe Anreicherung von Antibiotika im Körper, daher mehr Nebenwirkungen und ggf. eine Überdosierung, wenn man eh schon eine extrem hohe Menge schluckt. Dann kann es wirklich gefährlich werden.
Und daher gehört so eine Therapie in dieser Dosierung überwacht und sollte nicht in Eigenregie erfolgen. und es macht sehr viel Sinn, den Blutspiegel bestimmen zu lassen - muss man allerdings meist selbst zahlen.
LG Niki

