Ich hab jetzt auch die zitierten Empfehlungen der schweizer Gesellschaft für Infektologie gefunden:
http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/de/2...42-715.PDF
Seite 6 (entspricht S.2380) ein reiner Befall des peripheren Nervensystems geht ohne intrathekale Antikörperbildung einher.
Es ist eine Frechheit, das viele Neurologen das einfach ignorieren oder einfach nicht wollen - warum auch immer.
Deutsche Leitlinie AWMF "Neuroborreliose" zur Polyneuropathie:
Patienten mit Polyneuropathie/Polyneuritis und positiver Borrelienserologie im Blut kann nicht ohne Weiteres von
einem kausalen Zusammenhang zwischen neurologischer Symptomatik und einer Borrelieninfektion ausgegangen
werden (Mygland et al. 2006), da Borrelien-spezifische Antikörper je nach Endemiegebiet und Altersgruppe bei 5–25 %
der gesunden Personen gefunden werden (Kaiser et al. 1997). In diesen Fällen hängt die Wahrscheinlichkeit eines
kausalen Zusammenhangs davon ab, ob weitere klinische Symptome einer Lyme-Borreliose bestehen oder ob
andere häufige Ursachen von Polyneuritiden abgegrenzt wurden und typische Liquorveränderungen vorliegen
Ist schon komisch, das in der Schweiz bei Polyneuropathien gemäß der Empfehlungen (Institut ähnlich RKI) ganz klar definiert wird, was wissenschaftlich gesichert ist und in Deutschland wird wieder larifari solch wischiwaschi Zeug geschrieben - damit auch ja keiner auf die Idee kommt, eine Lähmung im peripheren Nervensystem könnte eventuell mit einer Borreliose zusammen hängen.
http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/de/2...42-715.PDF
Seite 6 (entspricht S.2380) ein reiner Befall des peripheren Nervensystems geht ohne intrathekale Antikörperbildung einher.
Es ist eine Frechheit, das viele Neurologen das einfach ignorieren oder einfach nicht wollen - warum auch immer.
Deutsche Leitlinie AWMF "Neuroborreliose" zur Polyneuropathie:
Patienten mit Polyneuropathie/Polyneuritis und positiver Borrelienserologie im Blut kann nicht ohne Weiteres von
einem kausalen Zusammenhang zwischen neurologischer Symptomatik und einer Borrelieninfektion ausgegangen
werden (Mygland et al. 2006), da Borrelien-spezifische Antikörper je nach Endemiegebiet und Altersgruppe bei 5–25 %
der gesunden Personen gefunden werden (Kaiser et al. 1997). In diesen Fällen hängt die Wahrscheinlichkeit eines
kausalen Zusammenhangs davon ab, ob weitere klinische Symptome einer Lyme-Borreliose bestehen oder ob
andere häufige Ursachen von Polyneuritiden abgegrenzt wurden und typische Liquorveränderungen vorliegen
Ist schon komisch, das in der Schweiz bei Polyneuropathien gemäß der Empfehlungen (Institut ähnlich RKI) ganz klar definiert wird, was wissenschaftlich gesichert ist und in Deutschland wird wieder larifari solch wischiwaschi Zeug geschrieben - damit auch ja keiner auf die Idee kommt, eine Lähmung im peripheren Nervensystem könnte eventuell mit einer Borreliose zusammen hängen.

