05.09.2013, 06:39
Ich hatte kürzlich einen Fall in der Beratung, die 2 Monate nach einem Zeckenstich eine Arthritis am Fussgelenk hatte. Rheuma wurde ausgeschlossen. B.-Sero positiv ELISA und WesternBlot. Behandlung analog Frühstadium, trotz weiterbestehenden Beschwerden. Danach Cortison. Hat natürlich nicht geholfen.
Es wurde ein Gutachten erstellt und dort die Diagnose einer seronegativen Polyarthritis gestellt. Die Patientin ist vor Sozialgericht abgeblitzt. Die Unfallversicherung muss nicht zahlen. Die B. wurde zwar von den Ärzten teilweise als mögliche Ursache anerkannt aber nicht als überwiegend wahrscheinlich. Leider habe ich die Urteilsbegründung trotz entsprechender Ankündigung bis heute nicht bekommen.
Bei der PNP kann jederzeit die Diagnose einer idiopathischen PNP gestellt werden. Ich habe keine Möglichkeit zu beweisen, dass die PNP mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von der B. kommt.
LG, Regi
Es wurde ein Gutachten erstellt und dort die Diagnose einer seronegativen Polyarthritis gestellt. Die Patientin ist vor Sozialgericht abgeblitzt. Die Unfallversicherung muss nicht zahlen. Die B. wurde zwar von den Ärzten teilweise als mögliche Ursache anerkannt aber nicht als überwiegend wahrscheinlich. Leider habe ich die Urteilsbegründung trotz entsprechender Ankündigung bis heute nicht bekommen.
Bei der PNP kann jederzeit die Diagnose einer idiopathischen PNP gestellt werden. Ich habe keine Möglichkeit zu beweisen, dass die PNP mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von der B. kommt.
LG, Regi
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz

