18.09.2013, 06:34
Hallo irisbeate,
eine negative Liquoruntersuchung schließt leider eine Beteiligung des ZNS nicht aus. Und bei neurologischen Symptomen würde ich immer mit einem liqourgängigen Antibiotika behandelt werden wollen - allein schon um da auf Nummer sicher zu gehen. Es ist da wirklich so gut wie unmöglich eine sichere Abgrenzung zwischen peripherem und zentralem Nervensystem zu treffen.
Wegen einer Infusionstherapie brauchst du dir wirklich keine Gedanken machen - das geht in den allermeisten Fällen komplett unproblematisch. Da wird auch kein dauerhafter Zugang gelegt.
Ideal geht es mit Butterflies, bei empfindlichen Venen mit den dünnen blauen, die eigentlich für Kinder sind. Weiterer Vorteil ist dann auch, dass das Ceftriaxon durch die dünnen Nadeln langsamer läuft. Ideal wäre es auch, die Infusion in mehr Flüssigkeit aufzulösen. Meistens wird das mit 50 ml NaCl gemacht, da kann man aber ruhig auch auf 100 ml gehen. Vorteil ist, dass die Venen dadurch geschont werden und dass du meist mehr von dem Wirkstoff im Körper hast. Der Wirkstoffgehalt, der bei dieser Mischung dann noch - wie meist nicht zu vermeiden - im Infusionsschlauch zurückbleibt, ist halt auch deutlich geringer.
Ich selbst habe sehr sehr lange Infusionen bekommen - manchmal auch zweimal am Tag, und gegen dauerhafte Zugänge habe ich auch eine extreme Abneigung. Und es war für mich - außer der ständigen Fahrerei zum Arzt - keine sooo große Belastung.
LG Niki
eine negative Liquoruntersuchung schließt leider eine Beteiligung des ZNS nicht aus. Und bei neurologischen Symptomen würde ich immer mit einem liqourgängigen Antibiotika behandelt werden wollen - allein schon um da auf Nummer sicher zu gehen. Es ist da wirklich so gut wie unmöglich eine sichere Abgrenzung zwischen peripherem und zentralem Nervensystem zu treffen.
Wegen einer Infusionstherapie brauchst du dir wirklich keine Gedanken machen - das geht in den allermeisten Fällen komplett unproblematisch. Da wird auch kein dauerhafter Zugang gelegt.
Ideal geht es mit Butterflies, bei empfindlichen Venen mit den dünnen blauen, die eigentlich für Kinder sind. Weiterer Vorteil ist dann auch, dass das Ceftriaxon durch die dünnen Nadeln langsamer läuft. Ideal wäre es auch, die Infusion in mehr Flüssigkeit aufzulösen. Meistens wird das mit 50 ml NaCl gemacht, da kann man aber ruhig auch auf 100 ml gehen. Vorteil ist, dass die Venen dadurch geschont werden und dass du meist mehr von dem Wirkstoff im Körper hast. Der Wirkstoffgehalt, der bei dieser Mischung dann noch - wie meist nicht zu vermeiden - im Infusionsschlauch zurückbleibt, ist halt auch deutlich geringer.
Ich selbst habe sehr sehr lange Infusionen bekommen - manchmal auch zweimal am Tag, und gegen dauerhafte Zugänge habe ich auch eine extreme Abneigung. Und es war für mich - außer der ständigen Fahrerei zum Arzt - keine sooo große Belastung.
LG Niki

