10.10.2013, 18:36
Liebe Urmel,
vielen Dank für Deine Recherche. Das mit dem Hydroxychloroquin ist mir schon länger bewußt. Deshalb verstehe ich auch nicht, daß ich es jetzt wieder nehmen soll und bin kurz davor zu überlegen, ob ich Azi alleine nehmen.
Es wird ja behauptet, daß Hydroxychloroquin das Milieu ins Alkalische verändert, so daß das Antibiotikum besser greifen kann. Bewiesen ist das wohl auch nicht.
Und daß es doch nicht, wie gedacht, auf Persisterformen wirkt, hat Frau H.-S. in Anlehnung an Prof. Sapi ja auch schon geäußert.
Immer wieder staune ich auch, daß Amitriptylin neben Gabapentin und Pregalin als Schmerzmittel bei neuropathischen Schmerzen empfohlen wird.
Wenn man sich den Beipackzettel von allen drei in der Borreliose-Behandlung gängigen Präparaten anschaut, findet man folgende Häufigkeiten für Parästhesien:
Minocyclin: selten, d. h. 1-10 von 10.000 Patienten
Hydroxychloroquin: gelegentlich, d. h. 1-10 von 1.000 Patienten
Azithromycin: häufig, d.h. 1-10 von 100 Patienten
Bei Azi steht zusätzlich noch in meinem Beipackzettel: Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, "wenn Sie an einer neurologischen oder psychiatrischen Erkrankung leiden". Eigentlich dürfte ich das wohl auch gar nicht nehmen, da hat Regi sicherlich recht, daß es die PNP verstärkt.
Und noch etwas fällt mir zur Medikamentation vor allem gegen Brennschmerzen bei der Borreliose auf.
Sowohl Frau Dr. H.-S. als auch Frau U. Fischer seinerzeit verweisen auf Gabapentin zur Behandlung von Nervenschmerzen.
Ich habe das Gabapentin immer noch bei mir liegen und trau mich nicht, es zu nehmen, wegen folgender Nebenwirkungen:
Sehr häufig (d.h. mehr als 1 von 10 Patienten): u.a. Virusinfektionen
Häufig (d.h. 1-10 von 100): Lungenentzündung, Infektion der Atemwege, Harnwegsinfektionen, sonstige Infektionen, Parästhesien.
Das würde mich mal interessieren, wieso ausgerechnet dieses Präparat für eine Einnahmedauer von 1-2 Jahren bei den ohnehin geschwächten Borreliosepatienten empfohlen wird.
Liebe Grüße, IrisBeate
vielen Dank für Deine Recherche. Das mit dem Hydroxychloroquin ist mir schon länger bewußt. Deshalb verstehe ich auch nicht, daß ich es jetzt wieder nehmen soll und bin kurz davor zu überlegen, ob ich Azi alleine nehmen.
Es wird ja behauptet, daß Hydroxychloroquin das Milieu ins Alkalische verändert, so daß das Antibiotikum besser greifen kann. Bewiesen ist das wohl auch nicht.
Und daß es doch nicht, wie gedacht, auf Persisterformen wirkt, hat Frau H.-S. in Anlehnung an Prof. Sapi ja auch schon geäußert.
Immer wieder staune ich auch, daß Amitriptylin neben Gabapentin und Pregalin als Schmerzmittel bei neuropathischen Schmerzen empfohlen wird.
Wenn man sich den Beipackzettel von allen drei in der Borreliose-Behandlung gängigen Präparaten anschaut, findet man folgende Häufigkeiten für Parästhesien:
Minocyclin: selten, d. h. 1-10 von 10.000 Patienten
Hydroxychloroquin: gelegentlich, d. h. 1-10 von 1.000 Patienten
Azithromycin: häufig, d.h. 1-10 von 100 Patienten
Bei Azi steht zusätzlich noch in meinem Beipackzettel: Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, "wenn Sie an einer neurologischen oder psychiatrischen Erkrankung leiden". Eigentlich dürfte ich das wohl auch gar nicht nehmen, da hat Regi sicherlich recht, daß es die PNP verstärkt.
Und noch etwas fällt mir zur Medikamentation vor allem gegen Brennschmerzen bei der Borreliose auf.
Sowohl Frau Dr. H.-S. als auch Frau U. Fischer seinerzeit verweisen auf Gabapentin zur Behandlung von Nervenschmerzen.
Ich habe das Gabapentin immer noch bei mir liegen und trau mich nicht, es zu nehmen, wegen folgender Nebenwirkungen:
Sehr häufig (d.h. mehr als 1 von 10 Patienten): u.a. Virusinfektionen
Häufig (d.h. 1-10 von 100): Lungenentzündung, Infektion der Atemwege, Harnwegsinfektionen, sonstige Infektionen, Parästhesien.
Das würde mich mal interessieren, wieso ausgerechnet dieses Präparat für eine Einnahmedauer von 1-2 Jahren bei den ohnehin geschwächten Borreliosepatienten empfohlen wird.
Liebe Grüße, IrisBeate
Absence of proof is not proof of absence (William Cowper).

