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Neurologische Auswirkungen der Borreliose?
#2

Hallo stephanmg,

zunächst einmal: Herzlich Icon_charly_willkommen

Ich finde die von dir geschilderten Symptome nicht soo untypisch für eine aktive Borreliose.
Ganz im Gegenteil.
Auch die beschriebenen Veränderungen im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt.

Leider ist es halt so, dass die Beschwerden, die durch diese Infektion ausgelöst werden, sehr, sehr unspezifisch sind.
Es gibt Betroffene bei denen hauptsächlich die Gelenke "Ärger machen", andere leiden unter psychiatrischen Problemen, bei noch anderen stehen Muskel- und Sehnenschmerzen im Vordergrund usw. Viele haben eine "lustige Mischung".

Zu deinen LTT kann ich nicht viel sagen, da die Referenzwerte fehlen. Auffällig ist, dass er anscheinend Abweichungen angezegt hat.
Aber ehrlich gesagt, ich stehe der gesamten Borrelien-Serologie sehr kritisch gegenüber und vertraue da auch nicht mehr. Alles was da angeboten wird, ist schlicht zu unzuverlässig.
Eine Wanderröte tritt nur ca. in 50% der Fälle auf und Zeckenstiche werden oft nicht wahrgenommen.
Alles kein Grund, eine Borreliose auszuschließen.

Ich persönlich würde an deiner Stelle, einen erfahrenen "Spezi" aufsuchen. Es gibt auch durchaus welche, die weitesgehend "auf Kasse" abrechnen.

Am Besten nimmst du auch mal Kontakt mit deiner regionalen Selbsthilfegruppe auf, um dir einen guten Arzt empfehlen zu lassen.

Ausleitungen und Entgiftungen sind auch aus meiner Sicht, ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Um eine Borreliose erfolgreich zu behandeln, kommt man in den allermeisten Fällen aber nicht um eine längerfristige, höherdosierte, aus mehreren Stoffgruppen zusammen gesetzte Antibiose herum.

Liebe Grüße

Leonie

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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.
 

Platon
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