31.10.2012, 21:39
Hallo Gisela,
ich bin mir tatsächlich nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe...Ich hab heute eh "einen Knoten im Kopf".
Ich befürchte aber, dein Plan kann nicht funktionieren.
Ich pick mal ein paar deiner Überlegungen raus:
Es gibt leider keine Fachärzte für Borreliose. Es gibt Ärzte, oft Allgemeinmedizin oder Internisten, die nach den Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft behandeln, die werden von den Betroffenen "Spezis" genannt.
Das stimmt so nicht. Es ist unterschiedlich. Es gibt durchaus noch Spezis die weitesgehend "auf Kasse" behandeln.
Andere arbeiten tatsächlich nur noch gegen Privat-Rechnung, weil sie Ärger mit den Krankenkassen haben. Es gibt Regressforderungen, sie haben die "Nase voll" von den "Nervereien" mit der Krankenkasse etc.
Wie soll das gehen, Gisela?
Es gibt keine sichere Nachweis-Methode um eine aktive Borreliose zu beweisen.
Selbst wenn du eine aktuell eine Wanderröte haben solltest, oder du zu den wenigen Borreliosekranken gehören würdest, die Antikörper im Liquor haben...es würde nichts bringen.
Nach der allgemein gültigen Lehrmeinung, ist alles was nach 2-4 Wochen Antibiose noch an Symptomen auftritt, keine Borreliose.
So einfach ist das für die Herrschaften.
Was soll also in dem Brief an die Krankenkasse stehen?
Das grundlegende Problem ist an dieser Stelle, der Streit um die Borreliose und das Leugnen der medizinischen Meinungsführer, dass es überhaupt eine chronische, persistierende Borreliose gibt.
Übrigens, hab ich das Glück bei einer Spezi zu sein, die die Therapie über meine Krankenkasse abrechnet.
Bist du dir sicher, dass es für dich keinen erreichbaren Arzt gibt, der Ahnung hat und die Behandlungskosten mit der Krankenkasse abrechnet?
Liebe Grüße
Leonie
ich bin mir tatsächlich nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe...Ich hab heute eh "einen Knoten im Kopf".
Ich befürchte aber, dein Plan kann nicht funktionieren.

Ich pick mal ein paar deiner Überlegungen raus:
Zitat:Ich möchte mit meiner Krankenkasse absprechen vorab zu einem Facharzt Borre gehen
Es gibt leider keine Fachärzte für Borreliose. Es gibt Ärzte, oft Allgemeinmedizin oder Internisten, die nach den Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft behandeln, die werden von den Betroffenen "Spezis" genannt.
Zitat:aber es scheint ja nur noch privat zu gehen
Das stimmt so nicht. Es ist unterschiedlich. Es gibt durchaus noch Spezis die weitesgehend "auf Kasse" behandeln.
Andere arbeiten tatsächlich nur noch gegen Privat-Rechnung, weil sie Ärger mit den Krankenkassen haben. Es gibt Regressforderungen, sie haben die "Nase voll" von den "Nervereien" mit der Krankenkasse etc.
Zitat:Hier würde ich gerne die Borre absichern
Wie soll das gehen, Gisela?
Es gibt keine sichere Nachweis-Methode um eine aktive Borreliose zu beweisen.
Selbst wenn du eine aktuell eine Wanderröte haben solltest, oder du zu den wenigen Borreliosekranken gehören würdest, die Antikörper im Liquor haben...es würde nichts bringen.
Nach der allgemein gültigen Lehrmeinung, ist alles was nach 2-4 Wochen Antibiose noch an Symptomen auftritt, keine Borreliose.
So einfach ist das für die Herrschaften.
Was soll also in dem Brief an die Krankenkasse stehen?
Das grundlegende Problem ist an dieser Stelle, der Streit um die Borreliose und das Leugnen der medizinischen Meinungsführer, dass es überhaupt eine chronische, persistierende Borreliose gibt.
Übrigens, hab ich das Glück bei einer Spezi zu sein, die die Therapie über meine Krankenkasse abrechnet.
Bist du dir sicher, dass es für dich keinen erreichbaren Arzt gibt, der Ahnung hat und die Behandlungskosten mit der Krankenkasse abrechnet?
Liebe Grüße
Leonie
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