07.07.2014, 09:29
Hallo da bin ich wieder,
letzten Freitag hatte ich nun endlich den Termin beim Spezi.
Drei Stunden war ich dort, er hat meine Diagnostik umfassend geprüft, mich mit Fragen gelöchert, mich untersucht...um es kurz zu machen :
Diagnose: Spät-Borreliose Zustand nach 20 - 30 Zeckenbissen 1996 und EM 1998.
Er hat mir nochmal Blut abgenommen für Leber-, Nieren und alle anderen Werte. Er macht auch noch einmal eine Infektserologie, meinte aber, dass auf Grund meiner niedrigen Lymphozyten, das Ergebnis wahrscheinlich eher negativ bleiben wird.
Auf Grund der bestehenden Symptomatik möchte er auch nicht mit dem Behandlungsbeginn warten und ich soll nun mit meiner Antibiose über mehrere Monate beginnen.
Verordnet hat er mir Minocyclin und dazwischen immer über 10 Tage Metronidazol.
Desweiteren geht er von einer Infektion mit Bartonellen aus, dafür würden vor allem meine phasenweise auftretenden bläulichen Ödeme und Sehnen- bzw. Venenveränderungen sprechen.
Dies wird nun von einem speziellen Labor getestet, da er hier nur behandeln möchte, wenn diese auch wirklich da sind, weil das noch ein zusätzlich Antibiotikum benötigen würde und wohl auch recht langwierig wäre.
Tja, was soll ich sagen...ich habe das Gefühl ich fahre Achterbahn und weiss nie, ob es nach rechts oder links geht...
Mein komplettes medizinische Verständnis und Weltbild hat sich in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt.
Auf der einen Seite verlangt mein logischer Verstand :
Da ist Erreger XY, der verursacht folgendes Wehwehchen.
Dagegen machst Du XX und YY und dann wird es wieder.
Dann sind da die vielen Ärzte der letzten Monate, die alle auf ihrem Gebiet erfahren und kompetent sind und ihre Arbeit sicherlich super gemacht haben, die sagen :
Ja, wir haben soweit alles untersucht, wir können Ihnen nicht sagen warum und woher Ihre Beschwerden kommen.
Vielleicht zuviel Stress? Doch die Psyche?
Der Arzt am Freitag war schon super, ich habe zum ersten Mal meine Symptome richtig verstehen können. Vor allem die Erklärungen zu meinem Herzrasen und woher das kommt. Ich wurde zwar von meinem Kardiologen umfassend untersucht, aber mit der Diagnose Sinus-Tachykardien sind nicht schlimm und kommen bei manchen Menschen immer mal vor...war ich mehr als unzufrieden...
Diese vielen vielen bedrohlichen Symptome, die ich zum Teil als sehr lebensbedrohlich wahrgenommen habe, haben ein bisschen ihren Schrecken verloren.
Ich denke es ist einen Versuch wert, auch wenn ich im Moment noch nicht JUHU schreien kann. Ein kleines hoffnungsvolles Lichtlein glimmt am Horizont.
LG, fengshui
letzten Freitag hatte ich nun endlich den Termin beim Spezi.
Drei Stunden war ich dort, er hat meine Diagnostik umfassend geprüft, mich mit Fragen gelöchert, mich untersucht...um es kurz zu machen :
Diagnose: Spät-Borreliose Zustand nach 20 - 30 Zeckenbissen 1996 und EM 1998.
Er hat mir nochmal Blut abgenommen für Leber-, Nieren und alle anderen Werte. Er macht auch noch einmal eine Infektserologie, meinte aber, dass auf Grund meiner niedrigen Lymphozyten, das Ergebnis wahrscheinlich eher negativ bleiben wird.
Auf Grund der bestehenden Symptomatik möchte er auch nicht mit dem Behandlungsbeginn warten und ich soll nun mit meiner Antibiose über mehrere Monate beginnen.
Verordnet hat er mir Minocyclin und dazwischen immer über 10 Tage Metronidazol.
Desweiteren geht er von einer Infektion mit Bartonellen aus, dafür würden vor allem meine phasenweise auftretenden bläulichen Ödeme und Sehnen- bzw. Venenveränderungen sprechen.
Dies wird nun von einem speziellen Labor getestet, da er hier nur behandeln möchte, wenn diese auch wirklich da sind, weil das noch ein zusätzlich Antibiotikum benötigen würde und wohl auch recht langwierig wäre.
Tja, was soll ich sagen...ich habe das Gefühl ich fahre Achterbahn und weiss nie, ob es nach rechts oder links geht...
Mein komplettes medizinische Verständnis und Weltbild hat sich in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt.
Auf der einen Seite verlangt mein logischer Verstand :
Da ist Erreger XY, der verursacht folgendes Wehwehchen.
Dagegen machst Du XX und YY und dann wird es wieder.
Dann sind da die vielen Ärzte der letzten Monate, die alle auf ihrem Gebiet erfahren und kompetent sind und ihre Arbeit sicherlich super gemacht haben, die sagen :
Ja, wir haben soweit alles untersucht, wir können Ihnen nicht sagen warum und woher Ihre Beschwerden kommen.
Vielleicht zuviel Stress? Doch die Psyche?
Der Arzt am Freitag war schon super, ich habe zum ersten Mal meine Symptome richtig verstehen können. Vor allem die Erklärungen zu meinem Herzrasen und woher das kommt. Ich wurde zwar von meinem Kardiologen umfassend untersucht, aber mit der Diagnose Sinus-Tachykardien sind nicht schlimm und kommen bei manchen Menschen immer mal vor...war ich mehr als unzufrieden...
Diese vielen vielen bedrohlichen Symptome, die ich zum Teil als sehr lebensbedrohlich wahrgenommen habe, haben ein bisschen ihren Schrecken verloren.
Ich denke es ist einen Versuch wert, auch wenn ich im Moment noch nicht JUHU schreien kann. Ein kleines hoffnungsvolles Lichtlein glimmt am Horizont.
LG, fengshui
Wenn man alles Unmögliche ausschließt,
ist das, was übrig bleibt
und sei es auch noch so unwahrscheinlich,
die Wahrheit .
Sherlock Holmes
ist das, was übrig bleibt
und sei es auch noch so unwahrscheinlich,
die Wahrheit .
Sherlock Holmes

