27.08.2014, 21:59
Liebe Jo,
ich habe schon oft versucht, die Krankheit zu vergessen aber leider hat die Krankheit MICH nie vergessen. Wenn es mir drei Stunden gut geht, dann "vergesse" ich die Krankheit auch sehr schnell (oder sie macht mir nix aus, wenn ich dran denke).. doch dann kommt wieder ein Hammer und wie soll ich dann an etwas anderes denken?... geht nicht!.. Ich habe mir aber angewöhnt, die positiven Momente, die in letzter Zeit zum Glück überwiegen, mir bewusst zu machen. Wenn ich zB im Kino sitze (das geht wieder) und keine Schmerzen, kein Frieren, keine Schwäche, kein Schweissausbruch und keine Übelkeit habe, dann denke ich bewusst "jetzt bist Du 1000% gesund - wie vor der Krankheit" und ich geniesse diesen Moment und sage mir "so könnte es immer bleiben"...ich war jetzt tatsächlich auch am Meer und konnte sogar an den Strand gehen und es ging alles problemlos... abends war ich dann sogar dreimal essen im Restaurant und auch das ging. Ich denke dann SUPER, was ich bisher geschafft habe (im Vergleich zum Anfang).... also zusammengefasst: die Krankheit wegdenken geht nicht! Sich gedanklich auf die positiven Momente konzentrieren...das geht! Für mich war auch wichtig zu akzeptieren, dass ich krank bin... das eigene Schicksal anzunehmen.... die positiven Aspekte dieses Schicksals zu erkennen (neue Menschen, neue Aufgaben, neue Perspektiven...) .... Der eigenen Umwelt nicht "alles" erzählen halte ich auch für wichtig.... gerade Mütter machen sie viele Sorgen.. meiner Mutter sage ich auch nicht alles, sonst geht es ihr hinterher schlechter als mir....Ich bin mir sicher: wenn wir komplett geheilt sind, dann merken wir das auch ganz schnell und werden ganz schnell aufhören an die Krankheit zu denken... aber vorher geht das nicht...
Kämpfe weiter liebe Jo! Es lohnt sich! Du hast die beste medizinische Versorgung, die man sich vorstellen kann.!
ich habe schon oft versucht, die Krankheit zu vergessen aber leider hat die Krankheit MICH nie vergessen. Wenn es mir drei Stunden gut geht, dann "vergesse" ich die Krankheit auch sehr schnell (oder sie macht mir nix aus, wenn ich dran denke).. doch dann kommt wieder ein Hammer und wie soll ich dann an etwas anderes denken?... geht nicht!.. Ich habe mir aber angewöhnt, die positiven Momente, die in letzter Zeit zum Glück überwiegen, mir bewusst zu machen. Wenn ich zB im Kino sitze (das geht wieder) und keine Schmerzen, kein Frieren, keine Schwäche, kein Schweissausbruch und keine Übelkeit habe, dann denke ich bewusst "jetzt bist Du 1000% gesund - wie vor der Krankheit" und ich geniesse diesen Moment und sage mir "so könnte es immer bleiben"...ich war jetzt tatsächlich auch am Meer und konnte sogar an den Strand gehen und es ging alles problemlos... abends war ich dann sogar dreimal essen im Restaurant und auch das ging. Ich denke dann SUPER, was ich bisher geschafft habe (im Vergleich zum Anfang).... also zusammengefasst: die Krankheit wegdenken geht nicht! Sich gedanklich auf die positiven Momente konzentrieren...das geht! Für mich war auch wichtig zu akzeptieren, dass ich krank bin... das eigene Schicksal anzunehmen.... die positiven Aspekte dieses Schicksals zu erkennen (neue Menschen, neue Aufgaben, neue Perspektiven...) .... Der eigenen Umwelt nicht "alles" erzählen halte ich auch für wichtig.... gerade Mütter machen sie viele Sorgen.. meiner Mutter sage ich auch nicht alles, sonst geht es ihr hinterher schlechter als mir....Ich bin mir sicher: wenn wir komplett geheilt sind, dann merken wir das auch ganz schnell und werden ganz schnell aufhören an die Krankheit zu denken... aber vorher geht das nicht...
Kämpfe weiter liebe Jo! Es lohnt sich! Du hast die beste medizinische Versorgung, die man sich vorstellen kann.!
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Alle meine Aussagen sind persönliche Meinungen und ersetzen keinen Arztbesuch!

