28.08.2014, 10:17
Vielen, vielen Dank, ich bin überwältigt über so schnelle und viele Antworten !
Ich hoffe Ihr habt Verständnis das ich momentan nicht auf jeden einzelnen eingehen kann.
Mir tut es einfach gut Eure Erfahrungen zu lesen.
Ich hatte eine schwierige Nacht, mir ist klar geworden dass ich recht kurz davor bin in ein schon recht großes Loch zu fliegen.
Die vielen Jahre Ungewissheit haben etliches dazu beigetragen, jetzt diverse Therapie- versuche, die öfter in Angst und Schrecken enden.
Es kommen dadurch Gedanken ob nicht noch etwas anderes dahinter steckt. Meine HÄ meinte es solle evtl. doch noch in Richtung Klinik für unerkannte Krankheiten gehen.
Ich habe aber keine Lust mehr, besser gesagt absolut keine Kraft.
Ich bin an einem Punkt wo ich wirklich nicht mehr weiß wie es weiter gehen soll. Es ist einfach zu viel passiert und ich habe im Moment keine Reserven um weitere unklare Aktionen meines Körpers aus zu halten.
Wenn wenigstens die Schmerzen weniger wären, dass wäre viel viel Wert. Und wenn ein fünkchen Kraft zurück käme...
Auch das Thema mit meiner Mutter hat mir irgendwie gerade den Rest gegeben.
Sie ist hier meine einzige Verwandte, d.h. wenn es brennt rennt und macht sie.
Ich habe zwar einen Pflegedienst, der deckt aber nicht in den akuten Phasen den ganzen Bedarf ab.
Durch das was sie im laufe der Jahre bei mir mit bekommt, geht es mit ihr entsprechend häufig auch Berg ab... Das tut mir wieder weh zu sehen. Ich bräuchte jemanden, gerade jetzt in der schwierigsten Zeit, der vorurteilsfrei hinter mir steht egal für welchen Therapieweg ich mich weiter entscheide. Meine Mutter hat große Angst wenn ich wieder AB einnehmen sollte, ich auch, dennoch ist das Thema nicht vom Tisch. Und das macht wieder Stress, da ich mich nicht ganz frei fühle in meiner Entscheidung die ich bald treffen muss...
Freunde helfen auch mal, sind aber natürlich selbst in ihrem Leben und haben wenig Zeit.
Ich denke es wäre gut wenn ich weiter weg wohnen würde, ist aber momentan kaum zu realisieren.
Es ist in alle Richtungen einfach ein Teufelskreislauf.
Da ich ja momentan auch noch kaum in der Lage bin die Wohnung zu verlassen, fällt mir das Dilemma erst recht in jedem kleinsten Detail auf.
Was ist das nur für eine Erkrankung mit so vielen " Nebenwirkungen" die sich keiner erklären und vorstellen kann?
In diesem Sinne, großes Dank erstmal an Euch
LG Jo
Ich hoffe Ihr habt Verständnis das ich momentan nicht auf jeden einzelnen eingehen kann.
Mir tut es einfach gut Eure Erfahrungen zu lesen.
Ich hatte eine schwierige Nacht, mir ist klar geworden dass ich recht kurz davor bin in ein schon recht großes Loch zu fliegen.
Die vielen Jahre Ungewissheit haben etliches dazu beigetragen, jetzt diverse Therapie- versuche, die öfter in Angst und Schrecken enden.
Es kommen dadurch Gedanken ob nicht noch etwas anderes dahinter steckt. Meine HÄ meinte es solle evtl. doch noch in Richtung Klinik für unerkannte Krankheiten gehen.
Ich habe aber keine Lust mehr, besser gesagt absolut keine Kraft.
Ich bin an einem Punkt wo ich wirklich nicht mehr weiß wie es weiter gehen soll. Es ist einfach zu viel passiert und ich habe im Moment keine Reserven um weitere unklare Aktionen meines Körpers aus zu halten.
Wenn wenigstens die Schmerzen weniger wären, dass wäre viel viel Wert. Und wenn ein fünkchen Kraft zurück käme...
Auch das Thema mit meiner Mutter hat mir irgendwie gerade den Rest gegeben.
Sie ist hier meine einzige Verwandte, d.h. wenn es brennt rennt und macht sie.
Ich habe zwar einen Pflegedienst, der deckt aber nicht in den akuten Phasen den ganzen Bedarf ab.
Durch das was sie im laufe der Jahre bei mir mit bekommt, geht es mit ihr entsprechend häufig auch Berg ab... Das tut mir wieder weh zu sehen. Ich bräuchte jemanden, gerade jetzt in der schwierigsten Zeit, der vorurteilsfrei hinter mir steht egal für welchen Therapieweg ich mich weiter entscheide. Meine Mutter hat große Angst wenn ich wieder AB einnehmen sollte, ich auch, dennoch ist das Thema nicht vom Tisch. Und das macht wieder Stress, da ich mich nicht ganz frei fühle in meiner Entscheidung die ich bald treffen muss...
Freunde helfen auch mal, sind aber natürlich selbst in ihrem Leben und haben wenig Zeit.
Ich denke es wäre gut wenn ich weiter weg wohnen würde, ist aber momentan kaum zu realisieren.
Es ist in alle Richtungen einfach ein Teufelskreislauf.
Da ich ja momentan auch noch kaum in der Lage bin die Wohnung zu verlassen, fällt mir das Dilemma erst recht in jedem kleinsten Detail auf.
Was ist das nur für eine Erkrankung mit so vielen " Nebenwirkungen" die sich keiner erklären und vorstellen kann?
In diesem Sinne, großes Dank erstmal an Euch
LG Jo
Liebe Grüße Jo
OnLyme-Aktion.org
Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

