26.11.2012, 10:32
(25.11.2012, 08:27)Hausel schrieb: Hi
Zur individuellen Dosisfindung wäre es deshalb sinnvoll, die Blutspiegelkonzentrationen des Antibiotikums während der Therapie (v. a. bei
einer längeren AB-Einnahme im chronischen Stadium) in einem
dafür geeigneten Labor (s. a. Adressenanhang) bestimmen zu lassen. Mit den derzeit überall zur Therapie
selbst neurologischer Defizite empfohlenen Tagesdosierungen werden diese Doxycyclin-Blutspiegel aber nicht erreicht. Sie verhindern höchstens die weitere Vermehrung der Erreger.
Hausel
Hallo Hausel,
natürlich wäre es ideal, wenn man das wie oben beschrieben, tun würde.
Aber mir ist bis jetzt noch kein Arzt bekannt, der das so macht.
Daß Doxycyclin allein nicht das Mittel der Wahl ist, habe ich schon in vielen Beiträgen geschrieben.
Nur in Kombination mit z.B.Tinidazol zeigt es wohl Erfolge ( auch nach Dr. Hopf-Seidel),
vor allem im chronischen Stadium.
Alleine kommen immer wieder Rückfälle vor, außerdem soll Doxy im fortgeschrittenen Stadium eh nicht mehr so helfen.
Es gibt nun mal nicht DIE Therapie, sondern jeder muß selber so lange suchen und probieren, bis er ein Mittel findet, das langfristig eine Besserung verschafft.
Daß etliche Betroffene nie wieder ganz gesund werden, ist ja inzwischen bekannt.
Aber man ist ja schon froh, wenn man einigermaßen seinen Alltag bewältigen kann.
Wenn unsere Forschung in Puncto Borreliose mal etwas tun würde, dann gäbe es sicher irgendwann auch mal andere Therapieansätze als nur über Antibiotika.
Hier hilft deshalb nur, keine Ruhe zu geben und die Politik unter Druck zu setzen, damit sich da endlich etwas ändert.
LG
Amrei
Mitglied bei: www.onlyme-aktion.org
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