27.11.2012, 12:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.11.2012, 19:55 von leonie tomate.)
Hallo,
das ist wahrlich ein weites und komplexes Themenfeld...
Zunächst einmal ist der große medizinische Nutzung von Cannabis schon lange bekannt und im Grunde unstrittig.
Der wirksame Inhaltsstoff ist das THC.
Je nach Anwendung, hat es sowohl brauschende, als auch entkrampfende, schmerzlindende Wirkung.
http://www.cannabis-med.org/german/patients-use.htm
Dennoch wird es von der Medizin nicht regelhaft eingesetzt. Das liegt aus meiner Sicht an Unkenntnis, Angst vor suchtauslösenden Effekten und einem gewissen Phlegma.
Viele Ärzte scheuen schlicht, den nicht unerheblichen bürokratischen Aufwand.
http://www.cannabis-med.org/german/bfarm_hilfe.pdf
Das ist tragisch, denn im Grunde wird damit vielen Patienten eine sehr nebenwirkungsfreie (gemessen an vielen anderen Medikamenten) und hochwirksame Therapie verweigert.
Die freiverkäuflichen Hanfprodukte (Shampoos, Getränke, Livestyle-Artikel etc.) enthalten übrigens kein THC und fallen somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.
Das soll jetzt nicht heißen, dass Cannabis so eine Art "Wunderwaffe" ist, oder kein suchtauslösendes Potential hat...
Nein, es kommt auf das Einsatzgebiet und die Art der Anwendung an.
Wird es gezielt benutzt um Beschwerden zu begegnen, kann es in vielen Fällen segensreich sein.
Es werden keine Dosissteigerungen durch Toleranzbildungen, oder die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen beobachtet.
Das ist eine ganz andere Geschichte wenn es regelmäßig eingesetzt wird, um "sich die Birne breit zu kiffen".
Das Phänomen, dass auch starke Suchtmittel keine Sucht erzeugen, kennt man auch bei dem Einsatz von Morphinen.
Wird die Dosierung an der Schmerzbekämpfung austariert, entsteht keine Sucht.
Liebe Grüße
Leonie
das ist wahrlich ein weites und komplexes Themenfeld...
Zunächst einmal ist der große medizinische Nutzung von Cannabis schon lange bekannt und im Grunde unstrittig.
Der wirksame Inhaltsstoff ist das THC.
Je nach Anwendung, hat es sowohl brauschende, als auch entkrampfende, schmerzlindende Wirkung.
http://www.cannabis-med.org/german/patients-use.htm
Dennoch wird es von der Medizin nicht regelhaft eingesetzt. Das liegt aus meiner Sicht an Unkenntnis, Angst vor suchtauslösenden Effekten und einem gewissen Phlegma.
Viele Ärzte scheuen schlicht, den nicht unerheblichen bürokratischen Aufwand.
http://www.cannabis-med.org/german/bfarm_hilfe.pdf
Das ist tragisch, denn im Grunde wird damit vielen Patienten eine sehr nebenwirkungsfreie (gemessen an vielen anderen Medikamenten) und hochwirksame Therapie verweigert.
Die freiverkäuflichen Hanfprodukte (Shampoos, Getränke, Livestyle-Artikel etc.) enthalten übrigens kein THC und fallen somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.
Das soll jetzt nicht heißen, dass Cannabis so eine Art "Wunderwaffe" ist, oder kein suchtauslösendes Potential hat...
Nein, es kommt auf das Einsatzgebiet und die Art der Anwendung an.
Wird es gezielt benutzt um Beschwerden zu begegnen, kann es in vielen Fällen segensreich sein.
Es werden keine Dosissteigerungen durch Toleranzbildungen, oder die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen beobachtet.
Das ist eine ganz andere Geschichte wenn es regelmäßig eingesetzt wird, um "sich die Birne breit zu kiffen".
Das Phänomen, dass auch starke Suchtmittel keine Sucht erzeugen, kennt man auch bei dem Einsatz von Morphinen.
Wird die Dosierung an der Schmerzbekämpfung austariert, entsteht keine Sucht.
Liebe Grüße
Leonie
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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.
Platon

