02.07.2015, 13:13
Hallo Markus,
ob ein Verdacht auf MS besteht, kann evtl. der Neurologe für sich schon abschätzen, indem er die einfachen neurologischen Tests mit Dir macht. Anbei eine Auswahl, was hier so alles untersucht werden könnte. Bei mir wurden die ausführlichsten Untersuchungen im Rahmen eines stationären Aufenthaltes (einschl. Liquoruntersuchung) gemacht.
https://www.i-med.ac.at/neurologie/lehre...2-2012.pdf
Ggfs. wird der Neurologe noch evozierte Potenziale (VEPs, SEPs) untersuchen.
Habe gerade aus einem Deiner Beiträge entnommen (Zitat):
"Auch die VEPs waren neurologischerseits verlängert."
Wann war diese Untersuchung?
Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, daß er allein aufgrund der Kopfschmerzen ein MRT veranlaßt. Ich habe zwar neulich von einem Fall angeblicher MS gehört, bei der das MRT des Kopfes unauffällig war, sich aber Entzündungsherde im Rückenmark zeigten, aber ich denke, das ist eher seltener. In diesem Fall war natürlich auch der Liquor pathologisch.
Versuche dann also erstmal, die Lumbalpunktion, die mittlerweile offenbar nur noch stationär gemacht wird, zu vermeiden. Wenn der Neurologe darauf besteht, frag, ob nicht erstmal das MRT-Ergebnis abgewartet werden könnte. Das sollte i.d.R. ohnehin zeitlich schneller machbar sein als ein Termin im Krankenhaus.
Liebe Grüße,
IrisBeate
ob ein Verdacht auf MS besteht, kann evtl. der Neurologe für sich schon abschätzen, indem er die einfachen neurologischen Tests mit Dir macht. Anbei eine Auswahl, was hier so alles untersucht werden könnte. Bei mir wurden die ausführlichsten Untersuchungen im Rahmen eines stationären Aufenthaltes (einschl. Liquoruntersuchung) gemacht.
https://www.i-med.ac.at/neurologie/lehre...2-2012.pdf
Ggfs. wird der Neurologe noch evozierte Potenziale (VEPs, SEPs) untersuchen.
Habe gerade aus einem Deiner Beiträge entnommen (Zitat):
"Auch die VEPs waren neurologischerseits verlängert."
Wann war diese Untersuchung?
Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, daß er allein aufgrund der Kopfschmerzen ein MRT veranlaßt. Ich habe zwar neulich von einem Fall angeblicher MS gehört, bei der das MRT des Kopfes unauffällig war, sich aber Entzündungsherde im Rückenmark zeigten, aber ich denke, das ist eher seltener. In diesem Fall war natürlich auch der Liquor pathologisch.
Versuche dann also erstmal, die Lumbalpunktion, die mittlerweile offenbar nur noch stationär gemacht wird, zu vermeiden. Wenn der Neurologe darauf besteht, frag, ob nicht erstmal das MRT-Ergebnis abgewartet werden könnte. Das sollte i.d.R. ohnehin zeitlich schneller machbar sein als ein Termin im Krankenhaus.

Liebe Grüße,
IrisBeate
Absence of proof is not proof of absence (William Cowper).

