17.11.2015, 15:29
Hallo Totti,
zunächst herzlich willkommen bei uns im Forum.
Zunächst zu dir: Du hast nichts falsch gemacht, denn Zwischenkontrollen hätten nichts gebracht.
Eine Wanderröte ist der Beweis, dass du Borrelienkontakt hattest und da du auch entsprechende Antikörper hattest, eigentlich alles klar. Ob deine Therapie ausreichend war , lässt sich nicht klären. Wahrscheinlich hattest du Doxycyclin 200. Das ist für sehr schwere Menschen mitunter zu wenig, man kann auch einige Einnahmefehler machen, dann würde es z.B. inaktiviert, wenn man z.B. zu viele Mineralien in Form von Calcium (in Milch, Fruchtsäften, mineralhaltigen Wässern) oder Magnesium, Aluminium (als Magenschutz) oder Eisen wegen Eisenmangel in großer zeitlicher Nähe zum Doxycyclin eingenommen hat.
Je nach Labor fallen Tests auch mal unterschiedlich aus, so dass die früheren Ergebnisse mit jetzigen nicht vergleichbar sind.
Erhöhte IgM wären mit einem Bestätigungsblot zu bestätigen. Da ist es immer interessant auch die Banden dazu zu wissen. Also Arzt fragen, Kopie und zwar Originalbefund des Labors geben lassen. Bei den Banden gibt es mehr oder weniger spezifische.
Leider sind die IgM bezüglich des Infektionsalters heranzuziehen ziemlich nutzlos. Sie können peristieren, bei klinisch gesunden Menschen kann man sie finden oder auch in der Frühphase oder auch bei Reaktivierung einer Borrelien- Erkrankung.
Entscheidend sind dann tatsächlich die Beschwerden. Davon gibt es spezifische und nicht so spezifische. Bei den nicht so spezifischen ist es schwer, den Zusammenhang eindeutig einer Borrelienerkrankung zuzuordnen. Da müsste man gründliche Differentialdiagnostik betreiben. Also müsste man nochmal eine genauere Anamnese machen und weitere Infektionskrankheiten in Betracht ziehen, sonstige Erkrankungen der Organe ausschließen etc.
Allerdings, wenn die Beschwerden anscheinend so deutlich sind, kann ein Behandlungsversuch mit Antibiotika durchaus lohnend sein. 2 Wochen sind dann allerdings sehr kurz bemessen, gerade auch, wenn es sich um eine Reaktivierung handelt, würde ich persönlich nicht unter 30 Tage gehen, wie es z.B. auch in den Leitlinien der deutschen Borreliosegesellschaft angegeben ist.
Letztlich wäre es vielleicht schon lohnend, gleich eine beherztere Therapie zu planen, vielleicht besprichst du das nochmal mit deinem Arzt oder holst dir noch eie Zweitmeinung eines mit Borreliose erfahreneren Arztes. In deiner Gegend kenne ich mich leider auch nicht aus - vielleicht fragst du auch nochmal in der Ärzterubrik nach.
Liebe Grüße Urmel
zunächst herzlich willkommen bei uns im Forum.
Zunächst zu dir: Du hast nichts falsch gemacht, denn Zwischenkontrollen hätten nichts gebracht.
Eine Wanderröte ist der Beweis, dass du Borrelienkontakt hattest und da du auch entsprechende Antikörper hattest, eigentlich alles klar. Ob deine Therapie ausreichend war , lässt sich nicht klären. Wahrscheinlich hattest du Doxycyclin 200. Das ist für sehr schwere Menschen mitunter zu wenig, man kann auch einige Einnahmefehler machen, dann würde es z.B. inaktiviert, wenn man z.B. zu viele Mineralien in Form von Calcium (in Milch, Fruchtsäften, mineralhaltigen Wässern) oder Magnesium, Aluminium (als Magenschutz) oder Eisen wegen Eisenmangel in großer zeitlicher Nähe zum Doxycyclin eingenommen hat.
Je nach Labor fallen Tests auch mal unterschiedlich aus, so dass die früheren Ergebnisse mit jetzigen nicht vergleichbar sind.
Erhöhte IgM wären mit einem Bestätigungsblot zu bestätigen. Da ist es immer interessant auch die Banden dazu zu wissen. Also Arzt fragen, Kopie und zwar Originalbefund des Labors geben lassen. Bei den Banden gibt es mehr oder weniger spezifische.
Leider sind die IgM bezüglich des Infektionsalters heranzuziehen ziemlich nutzlos. Sie können peristieren, bei klinisch gesunden Menschen kann man sie finden oder auch in der Frühphase oder auch bei Reaktivierung einer Borrelien- Erkrankung.
Entscheidend sind dann tatsächlich die Beschwerden. Davon gibt es spezifische und nicht so spezifische. Bei den nicht so spezifischen ist es schwer, den Zusammenhang eindeutig einer Borrelienerkrankung zuzuordnen. Da müsste man gründliche Differentialdiagnostik betreiben. Also müsste man nochmal eine genauere Anamnese machen und weitere Infektionskrankheiten in Betracht ziehen, sonstige Erkrankungen der Organe ausschließen etc.
Allerdings, wenn die Beschwerden anscheinend so deutlich sind, kann ein Behandlungsversuch mit Antibiotika durchaus lohnend sein. 2 Wochen sind dann allerdings sehr kurz bemessen, gerade auch, wenn es sich um eine Reaktivierung handelt, würde ich persönlich nicht unter 30 Tage gehen, wie es z.B. auch in den Leitlinien der deutschen Borreliosegesellschaft angegeben ist.
Letztlich wäre es vielleicht schon lohnend, gleich eine beherztere Therapie zu planen, vielleicht besprichst du das nochmal mit deinem Arzt oder holst dir noch eie Zweitmeinung eines mit Borreliose erfahreneren Arztes. In deiner Gegend kenne ich mich leider auch nicht aus - vielleicht fragst du auch nochmal in der Ärzterubrik nach.
Liebe Grüße Urmel
Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org
Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)

