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Haarausfall
#11

Ich habe das Glück, dass das Labor Synlab 7 km von mir entfernt ist. Ich muss mit keinem Arzt diskutieren oder mir einen Termin geben lassen, ich erscheine da einfach, lass' Blut abnehmen und gebe an, was untersucht werden soll. Die Ergebnisse kann ich einfach ca. 3 Std. später abholen. Zink kostet z. B. 5,25 €, Ferritin 14,57 €, Blutabnahme 2,33 € (GOÄ). Dann kann ich gezielt NEM zuführen.
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Thanks given by: micci , waldfee
#12

Danke euch@Claudia Neff. Ich bekomme Doxyciclin als Infusion.Mir hilft es sehr, keine Ahnung, warum es so ist.Es hilft besser als Minocyclin, vor allem gegen die Müdigkeit.
Den Eisenmangel zu beheben, dauert, glaube ich auch etwas länger.
@Gabi68 Ich werde das auch machen, hab leider kein Labor in der Nähe, werde aber mein Hausarzt fragen ,ob er mir nochmal Blut abnimmt, dann halt als Eigenleistung.LG
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Thanks given by: claudianeff
#13

Hallo!

Gabi68:
Es ist gut um die Kosten zu wissen. Das Problem könnte jedoch die Interpretation der Ergebnisse sein.
Wie Filenada schon mal geschrieben hat (und es ging auch um den Haarausfall):
Zitat:Mich macht das inzwischen echt wahnsinnig im Kopp, daß man für jedes bißchen NEM, für jeden Pillepallebluttest usw. immer ein extra Studium absolvieren muß.

Das meinte ich in meinem Beitrag. Jetzt habe ich diesen link gefunden, denn ich finde es wichtig zu wissen, worum es geht:

https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...d144543Der


Also hier sind ein paar Zitate aus dem link von fischera im #4:

Zitat:Zinkmangel ist in der Praxis mit den Routinemethoden der Laboranalytik nur schwer nachweisbar. Die naheliegende Bestimmung des Zinkspiegels im Blut (Plasma) ermöglicht keine zuverlässige Aussage. Zink im Serum oder Vollblut (EDTA-Blut) ist in 90% aller Zinkmangel-Fälle im Normbereich.
Zur Vorbeugung und Behandlung eines Zinkmangels ist eine Zink-Supplementierung mit 10-25 mg elementarem Zink/Tag zu empfehlen.
Ferner ist zu beachten, dass Zink zu Wechselwirkungen mit anderen Nahrungsbestandteilen und mit einigen Arzneimitteln führen kann: - Bei gleichzeitiger Gabe von Zink und Phosphaten, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalzen kann die Resorption von Zink reduziert werden und Zink kann die Verfügbarkeit von Kupfer beeinträchtigen sowie die Aufnahme und Speicherung von Eisen reduzieren.
- Zink reduziert die Resorption von Tetracyklinen, Ofloxazin und anderen Quinolonen (z. B. Norfloxacin, Ciprofloxacin). Aus diesem Grund sollte zwischen der Einnahme von Zink und der genannten Medikamente ein zeitlicher Abstand von mindestens 3 Stunden eingehalten werden.

Ich denke, aus diesem Grund macht mein Spezi keine BU diesbezüglich. Er geht von anderen Werten aus. Wir sind hier - die mit chronischen Verläufen - wie Leistungssportler (die jeden Tag mit der Leistung übertreiben und auch Zink substituieren müssen...) Die Dosis könnte, denke ich, sehr individuell ausfallen.

(01.06.2019, 07:47)waldfee schrieb:  Ich bekomme Doxyciclin als Infusion.Mir hilft es sehr, keine Ahnung, warum es so ist.

Das klingt gut! Heißt es, die Tabletten Doxy nicht so gut wirken wie Infusion? Ich frage, weil ich vielleicht dann auch ausprobiere.

Alles Gute und liebe Grüße!
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Thanks given by: Filenada
#14

ich vertrage die Infusionen besser als die Tabletten vom Magen her. Mein Arzt meinte auch, es wäre wirkungsvoller als Tabletten.Wenn ich einen Schub hab, wird es mit den Infusionen rasch wieder besser.

Edit:

Auch Abkürzungen, mit denen man den Arzt identifizieren kann, sind im Zusammenhang mit Behandlungs-, Diagnose- oder ähnlichen Aussagen nicht gestattet. Siehe Forenregel.

Gruß, Moderator.
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#15

Danke, Waldfee! Wenn du magst, kannst du mir den Namen des Arztes per pn schreiben.
L. G.
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#16

(30.05.2019, 08:22)Amandin schrieb:  Hallo Waldfee,

An Borreliose leide ich seit 2013, wurde aber erst Ende 2017 diagnostiziert und dann mit AB angefangen zu behandeln. Starken diffusen Haarausfall bekam ich anfangs 2019 nachdem ich Doxycyclin und anschliessend Tinidazol eingenommen hatte. Im Internet findet man Berichte von Leuten, die nach Doxycyclin starken diffusen Haarausfall bekommen haben. Ich nehme dieses AB deshalb nicht mehr. Ich bin der Meinung, dass als ich zu einem späteren Zeitpunkt Tinidazol während 9 Tagen wieder einnahm auch wieder das Haar angefangen hat auszufallen aber mit Sicherheit kann ich es nicht sagen, weil Tinidazol ja nicht länger als 10 Tage eingenommen werden. Wegen sonstigen unerwünschten Wirkungen habe ich es dann nach 9 Tagen abgesetzt. Zur Zeit habe ich keinen diffusen Haarausfall mehr.

Bezüglich Untersuchung Blutwerte empfehle ich dir in Sachen Schilddrüse unbedingt auch T3 frei und T4 frei neben der üblichen TSH Bestimmung durchführen zu lassen. Die wenigsten Ärzte machen dies, wenn man sie nicht konkret darauf anspricht!!! Ich habe einen erniedrigten T3 frei Wet. Mit grösster Wahrscheinlichkeit wegen der Borreliose. Werde dies aber nun hoffentlich mit einem Endokrinologen genauer ankucken können.

Bei Schilddrüsenerkrankungen ist Haarausfall auch möglich.

Wichtig: Nach wie vor bin ich überzeugt, dass Borreliose mit Antibiotika behandelt werden sollte, aber jeder muss darauf achten wie er diese verträgt und die Einnahme, welches/Dosierung anpassen. Regemässig Blutkontrollen sind wichtig. Bezüglich Verträglichkeit gibt es enorme Unterschiede von Mensch zu Mensch.

Hey Waldfee,
ich würde mich gerne zu deinem Statement "Wichtig: Nach wie vor bin ich überzeugt, dass Borreliose mit Antibiotika behandelt werden sollte, aber jeder muss darauf achten wie er diese verträgt und die Einnahme, welches/Dosierung anpassen. ." äußern.
Woher nimmst Du diese Meinung? Ich bin immer noch der Meinung, dass man hier mit natürlichen Präparaten die besten Erfolge erzielt..
Vielleicht kannst Du mir mal ein Feedback geben.
LG, Hans
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#17

@Hansi, ehrlich gesagt steh ich gerade auf dem Schlauch, und weiss nicht, was du damit jetzt ausdrücken willst. was meinst du mit "Wichtig"? Und woher nehm ich welche Meinung?
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Thanks given by: urmel57
#18

Mir sind ca. 6-8 Wochen nach Zeckenbiss plötzlich 50 Prozent meiner langen Haare ausgefallen. Innerhalb von nur einem Monat sah ich aus wie ein gerupftes Huhn... Damals wusste ich noch nicht, warum.

Mit jedem Antibiotikazyklus wurden die Haare später wieder kräftiger und voller. Heute - unter voll Antibiotika - sind sie wieder schön.

Ich kann das richtig beobachten: Antibiotikaeinnahme (zB Ceftriaxon) und sofort fangen die Haare an zu wachsen.
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Thanks given by: waldfee
#19

Ich hoffe, dass es bei mir auch irgendwann wieder aufhört.AB hat diesbezüglich bis jetzt nichts gebracht.LG
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#20

Haarausfall hab ich auch gaaaanz extrem.....früher hatte ich so dichte Haare, dass ich immer Hosengummi nehmen musste, heute ich Kleinkinderhaargummis.....Bei jeder gekämmte Strähne ist die Haarbürste voll.
Bei mir ist zwar Schilddrüsenerkrankung festgestellt worden, aber ich muss noch weitere Blutuntersuchungen machen lassen, aufgrund von Verdacht auf Schwermetallvergiftung.
Also solltest du neben Schilddrüsen und Zink, auch das evtl. mit in Betracht ziehen, falls das ergebnislos bleibt.

~~Nur Gibs gibt's nicht!~~
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Thanks given by: waldfee


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