Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


Tochter hat Borreliose. Erfahrungen mit Alternativmedizin gesucht.
#1

Hallo erstmal, 
ich wollte kurz meine Geschichte erzählen.
Meine Tochter( 6 Jahre) hat im Juli Borreliose bekommen. Nach einer 5 wöchigen Odyssee ( Kopfschmerzen  merkwürdige andere Schmerzen an den Gelenken, fatigue, Nachtschreck und nur erhöhte Temperatur)hatten wir es geschafft, dass ihr Blut abgenommen wurde.
Da sie keine wanderröte hatte wollte keiner glauben, dass sie Borreliose hatte. Die Zecke war "nur "14 Stunden drin. Man schon alles auf etwas anderes, obwohl wir die Zecke eingeschickt hatten und sie positiv war. Wir waren sogar in der Klinik und wurden dann quasi herausgeschmissen.
Das Fatigue würde ja besser und. Die Ärzte sagten, dass es irgend ein Infekt sei. Es war furchtbar wir hatten einen Termin 8 Wochen nach biss zum blutabnehmen den ich fast durch zwang auf 5,5 Wochen verkürzen konnte.
Sie hat dann exakt 6 Wochen nach dem Zeckenbiss Amoxicillin verschrieben bekommen. Der Arzt meinte wir sollen es 10 bis 14 Tage geben. 
Nachdem ich allerdings einen Arzt in Rente getroffen hatte, hatte dieser mir gesagt mindestens 3 Wochen.also haben wir die Antibiotika gabe 3 Wochen gemacht. 
Ich glaube auch, dass es die richtige Entscheidung war, da sie am ersten Tag der Antibiotikagabe eine richtige erst Verschlimmerung Abends hatte und nach ca 2 Wochen nochmal kurz Symptome hatte. 
Danach war alles symptomfrei.
Allerdings ist  sie heute morgen aufgewacht und. Hat nur gesagt, dass sie hofft als Erwachsene keine Borreliose mehr zu haben. 
Das hat mich sofort stutzig gemacht
 Direkt danach klagte sie über Halsschmerzen. Dann bekam sie erhöhte Temperatur und hatte Nackenschmerzen und Kopfschmerzen.
Da ich so schlechte Erfahrungen mit den Ärzten mit ihr gemacht habe bin ich jetzt sehr vorsichtig geworden.
6 Wochen ist nun Mal nicht 2. Wochen nach Infektion und diese Dinger können sich durchaus eingenistet haben.
Ich würde gerne einen Spezialisten aufsuchen bei dem wir eine regelmäßige Kontrolle machen können. Nicht dass die Dinger gerade wieder aktiv werden. Ich will ja nicht, dass es chronisch wird. Gibt es Möglichkeiten oder Tipps was jetzt am besten zu tun wäre? 
Gibt es irgendwelche Bluttests, die herausfinden können ob der Erreger wieder aktiv ist? Oder kann man überprüfen ob wir doch noch schnell genug waren und sich der Erreger nicht festgesetzt hat?
Es heißt ja in der Schulmedizin, dass man am Anfang noch heilbar ist. Aber bei 6 Wochen finde ich das schon grenzwertig.
Ich habe auch von einer Bekannten wilde Karde als urtinktur bekommen und sollte ihr 1 Tropfen mit Wasser verdünnt eine Weile in geben. Allerdings ist sie total sensibel und hat das sofort geschmeckt und auch geweigert das zu trinken.
Es gibt bestimmt auch sehr gute Alternative Methoden, allerdings sollten sie auch seriös sein und ich will nicht bei jemandem landen, der nur das Geld aus der Tasche zieht. Zumal sie ja ein Kind ist und kein Erwachsener.
Wie ihr seht bin ich total verzweifelt und besorgt. Und auch überfordert. Ich habe leider durch die sehr schlechte Erfahrung im Sommer auch echt ganz viel Angst nicht schnell genug zu sein... Ich bin einfach sehr sehr verunsichert.
 Vielleicht hat hier ja jemand einen guten Ratschlag was jetzt ads beste ist was ich tun kann oder kennt einen wirklich guten Spezialisten.
LG Ethleva
Zitieren
Thanks given by:
#2

Gute Spezialisten, die wirklich sicher weiterhelfen können, ohne dass da eine Menge Geld flöten geht, kann ich leider mittlerweile keine nennen. Leider gibt es keine wirklich verlässlichen Bluttests, mit denen man zwischen aktiver und überstandener Borreliose unterscheiden kann. 

Ich kann zwar deine Zweifel verstehen mit der Zeckenerfahrung, die ihr habt, bei einem Kind mit Hals- und Kopfschmerzen würde ich derzeit als letztes an die Borrelieninfektion als Ursache denken. Die Behandlung mit Antibiotika ist immer in der Regel sehr effizient und hat sie zum Glück noch relativ zeitnah zur Borrelieninfektion bekommen.

 Infekte aller Art sind derzeit im Umlauf, insbesondere auch echte Grippe, die viele Kinder trifft. 

Daher wäre abwarten und Tee trinken mit Zitrone und Honig und nötiger Ruhe für mindestens zwei - drei Wochen meine erste Reaktion darauf, ggf. In Kombination   zum Besuch des Kinderarztes. Wenn sich daraufhin nichts bessert oder noch größere Beschwerden dazukämen, dann erst würde ich nochmal auf die Borrelienthematik zurückkommen. Dann wäre die Kinderklinik erforderlich, um weitere Tests zu machen. 

Gute Besserung für die kleine Maus. 

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)
Zitieren
Thanks given by:
#3

Vielen Dank für die nette Antwort Urmel,

Die Halsschmerzen sind tatsächlich auch eher beruhigend, vor allem die Nackenschmerzen triggern.leider bei mir.

Ich bin einfach sehr verunsichert und von der Kinderklinik halte ich tatsächlich nichts mehr. Sie haben mir ins Gesicht gesagt, dass mein Kind garantiert keine Borreliose hat und mich nicht so anstellen soll und sich geweigert Blut abnehmen zu lassen, da keine Wanderröte. Ich würde dann höflich hinausgebeten und zu meinem Kinderarzt geschickt, der meite, dass man nicht bei jedem Verdacht Blut abnehmen kann, sonst müssten sie das ja ständig machen. Mein Mann und ich haben wirklich kämpfen müssen für einen Termin. Ohne tägliche anrufe un direktes auftauchen beim Arzt über andere Vorwände hätten wir nie Medikamente bekommen.
Bei jedem " mein Bein tut weh" oder " Nackenschmerzen" werde ich jetzt hellhörig. Ich kenne mich leider zu schlecht mit Borrelien aus, nur dass es tatsächlich kompliziert ist und Bluttests nicht absolut sind. Aber anscheinend bleiben die Erreger immer vorhanden und können reaktiviert werden.
Zitieren
Thanks given by: urmel57


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste