Forschungsprojekt R. Horowitz -
FreeNine - 19.03.2026
Why Should We Care if Borrelia, The Agent of Lyme Disease, Was Bioengineered?
Freigegebene Dokumente bringen US-Biowaffenprogramm mit Lyme-Borreliose-Ausbruch in Verbindung
11.03.2026
Ein sehr interessanter Artikel von Dr. Richard Horowitz.
Borrelien als Biowaffen - dieser Aussage stand ich bisher ebenso skeptisch, wie auch Horowitz beschreibt , gegenüber.
Aber der Beitrag enthält auch Informationen zu einer geplanten Forschungsstudie von Horowitz zu seinem 16 Stufen-Dapson-Protokoll. Leider wurde sein Förderungsantrag zur Studie abgelehnt und so sucht er nun weiter nach Unterstützern der Studie. Es soll eine Studie werden, die auch von der Medizin anerkannt wird und einen grundlegenden
Umbruch in der Behandlung von Infektionserkrankungen bringen soll. Seine Behandlung von chronischen Infektionen umfasst Therapiekombinationen der Schulmedizin und der integrativen Medizin. Von beiden etwas.
Interessant sind im Zusammenhang auch die Aussagen zu Alzheimer und Demenz durch Borreliose.
Ich hatte zu Horowitz seiner Arbeit letzte Woche durch Zufall auch ein Interview im Donnerstags-Seminar von Klinghardt mit Horowitz in Deutsch gesehen. Sehr interessant. Dr. Horowitz hat laut seiner Aussage 12.000 Patienten in seiner Praxistätigkeit mit Lyme & Co. behandelt
Jedenfalls erscheint auch ein Buch von Horowitz dazu.
Zitat:Schlussbetrachtung:
Dr. Malones jüngster Beitrag und der anschließende Artikel der Daily Mail heizen dieses seit Jahrzehnten bestehende medizinische Rätsel weiter an. Der bevorstehende GAO-Bericht könnte die Theorien endlich widerlegen und erklären, warum die Regierung eine ausgewachsene Epidemie hat entstehen lassen, Ärzte angreift, die Patienten mit anhaltenden Symptomen helfen wollen, und gleichzeitig die Finanzierung von Forschung verweigert, die die Persistenz der Erkrankung belegt. Meine Forschung könnte weitreichende Implikationen haben, die über Lyme-Borreliose hinausgehen. ...
Mehr im obigen verlinkten Beitrag.
(Den Beitrag hier kann man sich übersetzen lassen . )
Horowitz beschreibt auch alles auf seiner im Beitrag verlinkten Seite.
PS. Diese Studie wäre dann die Ergänzung zu
Post-Lyme-Syndrom: Borreliose bleibt beharrlich
Siehe auch
hier.
RE: Forschungsprojekt R. Horowitz -
Valtuille - 22.03.2026
Danke für das Einstellen, FreeNine.
Mein erster Gedanke war, dass da der Stachel der Ablehnung aber tief sitzt. So tief, dass man frei jeglicher Selbstkritik gleich die Verschwörungskeule schwingt.
Ich beobachte dieses Wiederaufkeimen der Theorien mit ziemlicher Sorge in der heutigen Zeit der Polemik, des Misstrauens und der Demokratie- und Wissenschaftsfeindlichkeit.
Leider fehlt Dr. H. die notwendige Reflektionsfähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, die er mit 12k Patienten aus der ganzen Welt ja haben sollte.
Plausible Argumente habe ich bis heute nicht gehört. Widerspruch wird unsachlich mit Polemik und generellem Misstrauen abgetan. Wenn das Narrativ hilft, mit der Situation besser klarzukommen, ist es eben so. Für das Ernstnehmen der Erkrankung ist es seit jeher ein Bärendienst. Ist damit dann die Pharmaindustrie aus dem Schneider, die sonst für das Vertuschen gerne verantwortlich gemacht wird?
In diesen beiden Posts habe ich eigentlich alles gesagt, was ich dazu zu sagen habe:
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12777&pid=157699#pid157699
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12777&page=4
Der Forschungsbedarf wird offensichtlich anders eingeschätzt... Liegt sicherlich auch an der konstanten Beschwichtigung der Wissenschaft und das Kleinreden des Problems, dazu kommt, dass Infektiologie nicht so besonders beliebt zu sein scheint in den entwickelten Ländern( von Corona mal abgesehen).
Es dürfte auch daran liegen, dass es eben bei der deutlichen Mehrheit der erfassten Fälle die Standardtherapie ausreicht. Den kleinen Kollateralschaden ignoriert man, da man keine vernünftigen Antworten, Tests oder Therapien hat und wissenschaftlich ist da auch nicht wirklich viel Prestige zu finden.
Ansonsten dürfte die Ablehnung von seinem Antrag, den ich nicht kenne, vermutlich einfach auch an dem Antrag selbst gelegen haben. Dr. H. ist in seiner Arbeitsweise und seinen Ausführungen leider ziemlich unwissenschaftlich, was sich in seinen Büchern und Publikationen widerspiegelt.
Dazu kommt, dass er in seinem Protokoll neben dem zu evaluierenden Dapson auch zahlreiche Mittelchen verwendet, die nicht bislang nicht für die Therapie von Borreliose eingesetzt werden und keine Wirkungsnachweise vorliegen (Stevia, TBC-Mittel, Methylenblau, Kapseln mit ätherischen Ölen). Zudem meinte er vor 2 Jahren, dass er die Kontrollgruppe mit Mino und Hydroxychloroquin behandeln will als Standardtherapie, dummerweise werden beide Medis eben nicht standardmäßig für die Borreliosetherapie eingesetzt. Solche Studien müssen von einer Ethikkommission befürwortet werden, ich würde die Chancen als eher gering einschätzen...
Ob sein Dapson-Protokoll so effektiv ist, wie er behauptet kann ich nicht beurteilen. Zumindest habe ich außerhalb von seinen Aussagen nur ernüchternde Berichte gelesen, wobei ein Großteil die Therapie nicht durchziehen kann aufgrund der Nebenwirkungen.
Darüber hinaus sollte man eben auch berücksichtigen, dass Dapson ein zugelassenes Rheumamedikament ist und daher auch antientzündlich und immunmodulierend (wie auch Hydroxychloroquin oder Doxy, btw). Ggf. sind ja auch einige der Erfolgsberichte zum Teil auch darauf zurückzuführen.